Biografie – Robert Sheckley

Kurzbiografie – Robert Sheckley: Der Meister der Sci-Fi-Kurzgeschichten

(c) John Henley, wikimedia submission
(c) John Henley, wikimedia submission

Sheckley war ein US-amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller. Am bekanntesten war er für seine Kurzgeschichten, die oft humorvoller und satirischer Natur waren. Geboren in New York wuchs er in New Jersey auf. Als Soldat wurde er zeitweise in Korea eingesetzt und war dort als Redakteur der Truppenzeitung aktiv. Nach seiner Militärzeit studierte Sheckley an der NY University Englisch, Psychologie und Philosophie. Er veröffentlichte in dieser Zeit erste Sci-Fi-Geschichten  in verschiedenen Magazinen des Genres.

1951 begann er mit der Veröffentlichung von Büchern und verfasste Thriller und Sci-Fi. Er lebte ab 1970 zunächst auf der Insel Ibiza, später ab 1977 in London. 1980 kehrte er in die USA zurück. Neben seiner schriftstellerischen Tägigkeit arbeitete Sheckley zeitweise als Redakteur und hatte Dozenturen an verschiedenen Universitäten inne. Er schrieb etwa 15 Romane, darunter nicht wenige Bestseller, und über 400 Kurzgeschichten. Vier seiner Storys wurden verfilmt, unter anderem „The Tenth Victim“, (Übers. „Das 10. Opfer“) mit Ursula Andress.

Sheckleys Romane wurden ins Deutsche, Griechische, Ungarische, Italienische, Polnische, Russischs, Spanische, Schwedische, Finnische und Litauische übersetzt. Großen Absatz fand er in  Russland und Osteuropa.

Verheiatet war er zunächst mit Barbara Scadron, Ziva Kwitney, Abby Schulman und Jay Rothbell, alle Ehen wurden geschieden. Seine fünfte Ehe mit Gail Dana war zum Zeitpunkt seines Todes noch nicht geschieden, jedoch lebte das Ehepaar bereits getrennt. Sheckley hatte vier Kinder und drei Enkel.

Wichtige Bestseller:

 

 

 

 

 

Rahmendaten:

Geboren am 16. Juli 1928

Geboren in Brooklyn, New York City

Gestorben am 9. Dezember 2005 in Poughkeepsie, New York

Zitate, die Sheckley zugesprochen werden:

„A novel is often a longer process in handling self-doubt“ 

„Mir war klar, dass ich offenbar irgendwas richtig machte, denn es verkaufte sich ja. Also versuchte ich, dabei nicht zu stören“.

„Ich war nie in der Lage, ernsthaft über Helden zu schreiben, denn ich wusste: Ich bin selbst keiner und ich habe auch nichts Heldenhaftes in meiner Vergangenheit.“


Autor: Beste Bücher

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