Blackboards, Cordoviten und „www.traue-ich-mich.de“

In letzter Zeit dürfte dem ein oder anderen Blogger interessante Post aus New York via Luftpost zugegangen sein. Inhalt: Ein mysteriöses Bild. Was hat es damit auf sich?!?

www.traue-ich-mich.deKürzlich berichteten wir von einer genial-kreativen Kampagne des Fischer-Verlages, der mit Hilfe einer genialen aber fast kostenlosen (und gerade deswegen genialen…) Idee ein Buch ins Gespräch brachte. Was für eine Idee ist das?

Mittlerweile sind wir selbst in eine solche Kampagne des Fischer-Verlages eingebunden worden: Heute kam via Luftpost (siehe Bild) aus New York ein Brief, der lediglich ein Bild von einem Affen zeigt, der offenbar an einer Mauer (Ein Verließ?!?) gefangen gehalten wird. Jedenfalls schaut er nicht besonders glücklich drein. Auf der Rückseite nur der Link: www.traue-ich-mich.de.

Was passiert wenn man auf den Link geht? Man erreicht eine geheimnisvolle Seite (Siehe Screenshot) auf der man eingeladen wird, die Story eines neuen Buches zu ergründen. Auf der Eingangsseite heißt es:
„WILLKOMMEN BEI DEN BLACKBOARDS
Dies ist das wichtigste Wurmloch der Cordoviten. „

www.traue-ich-mich.de _ScreenshotWeiter heißt es dann: Ashley Cordova starb unter mysteriösen Umständen – begib Dich jetzt auf Spurensuche. Was dann folgt, wenn man das weiterverfolgt, ist eine Schnitzeljagd, die ganz unterhaltsam ist. Ebenso wie die Schnitzeljagd in dem Buch, um das es hier geht: Marisha Pessl – Die amerikanische Nacht.

Und was soll das und warum hast gerade Du / Sie diesen Brief bekommen? Erst mal ist es harmlos: Der Fischer-Verlag möchte, dass ihr darüber berichtet und betrachtet Euch als „Multiplikatoren“. Das heißt, jemand glaubt beim Verlag, dass ihr in der Literaturszene gut genug vernetzt und Eure Website gut genug besucht ist, damit ihr helfen könnt, „Ashley Cordova“, bzw. ja eigentlich „Die amerikanische Nacht“,zu machen. So soll eine sog. virale Kampagne losgetreten werden. Tatsächlich handelt es sich sogar um ein sehr geschicktes Beispiel einer viralen Kampagne, denn in der Vergangenheit hat das wunderbar funktioniert. Am Ende sollen all die Leser unserer Blogs und Websites so neugierig sein, dass sie das Buch kaufen und es in die Bestseller-Listen katapultieren.

Fazit: Seid stolz, dass Ihr von den Fischer-Marketingleuten ausgewählt wurdet und wenn ihr Lust habt, berichtet davon! Seid Euch aber auch bewusst, dass ihr zu Marketingzwecken eingebunden werdet. Ihr sollt kostenlos Werbung machen. Aber ist das so schlimm ? 🙂


Autor: Beste Bücher 

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