Georg Büchner: Lenz

Büchners „Lenz“ handelt vom sich verschlechternden Geisteszustand des Schriftstellers Jakob Lenz. Lenz reist nach Waldbach zum Pfarrer Oberlin, spürt gleichwohl auf der beschwerlichen Reise nicht die Unwirtlichkeit des Gebirges. Die Erschöpfung dringt im nur unwirklich und verschleiert ins Bewusstsein. Das ist die vordergründige Geschichte.

Tatsächlich greift Büchner über seinen Lenz den aus seiner Sicht fragwürdigen Idealismus der klassischen Poesie als affektiert und herzlos an.

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Unsere Bewertung

(Rang 1: Irrelevant – Rang 5: Höchstrelevant)

Historischer Wert: 1

Spannung: 2

Lesefreundlichkeit: 3

Ratgeber: 2

Muss-man-gelesen-haben: 2