Immanuel Kant: Zum ewigen Frieden

Man muss schon wie dereinst Mogli im Wald von wilden Tieren aufgezogen worden sein, damit man die Kant’chen Begriffe wie  „Metaphysik der Sitten“ oder den „Kategorischen Imperativ“ nicht wenigstens einmal gehört hat. Doch die Begriffe erklären und anwenden zu können, dass steht schon auf einem ganz anderen Blatt geschrieben.

Die Moralphilosophie des vielleicht bedeutendsten Philosophen überhaupt, dieses Großmächtigen der Aufklärung, sie kommt gerade auch in diesem Werk zum Ausdruck. „Zum ewigen Frieden“ ist in der Form eines Friedensvertrages gehalten und gehört ganz zweifellos zu den großen literarischen Erzeugnissen der Aufklärung. Welches andere Buch kann schon für sich beabnspruchen, maßgeblich die Charta der Vereinten Nationen, und überhaupt: des internationalen Völkerrechts, maßgeblich beeinflusst zu haben?

Kant vertritt die These, dass Frieden für den Menschen kein natürlicher Zustand sei, dass er vielmehr gestiftet werden müsse.

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Unsere Bewertung

(Rang 1: Irrelevant – Rang 5: Höchstrelevant)

Historischer Wert: 5

Spannung: 2

Lesefreundlichkeit: 2

Ratgeber: 3

Muss-man-gelesen-haben: 5