Iwan Turgenew: Väter und Söhne

Wer der russischen Literatur zugetan ist, soll nicht immer nur Tolstoi und Dostojewski lesen. Iwan Sergejewitsch Turgenew, der von 1818 bis 1883 lebte, kann für sich beanspruchen, als einer der ersten Autoren der russischen Literatur die Alltagsnöte seiner Landsleute, gerade auch der niedrigen Schichten, thematisiert zu haben.

Im Kontrast dazu steht seine eigene adlige und gutsituierte Herkunft, da seine Eltern Gutsbesitzer mit tausenden Leibeigenen und sein Vater ein hochrangiger Offizier der russischen Armee war. Mit „Väter und Söhne“ legt Turgenew, der auch 7 Jahre in Baden-Baden lebte, einen der wichtigsten Romane seiner Zeit vor. Im Buch tritt die ältere Generation der Slawophilen gegen die junge Generation, die dem Westen und den Nihilisten zugetan sind, an.

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Unsere Bewertung

(Rang 1: Irrelevant – Rang 5: Höchstrelevant)

Historischer Wert: 4

Spannung: 4

Lesefreundlichkeit: 4

Ratgeber: 1

Muss-man-gelesen-haben: 3