Jamie McGuire: Beautiful Sacrifice

Rezension von Lea

Falyn Fairchild spart auf ein Ticket nach Eakins, Illinois, und versteckt deswegen jeden Tag einen Teil ihrer Einnahmen in einer Schuhschachtel. Als jedoch eines Tages der gutaussehende Taylor Maddox das Café betritt, in dem sie arbeitet, wird ihr Plan auf die Probe gestellt. Sie ist fest davon überzeugt, sich nicht auf ihn einzulassen, doch sie hat nicht damit gerechnet, dass sie damit zur größten Herausforderung für ihn geworden ist.

Meine Meinung

Da mir die anderen beiden Bände der Maddox-Reihe sehr gut gefallen haben, habe ich mich besonders auf Beautiful Sacrifice gefreut. Die Cover sind von der Aufmachung her alle ähnlich, was meinem Geschmack entspricht. Auch wenn die Farbe nicht perfekt zu den anderen Bänden passt, ist das Cover ansprechend.

Der dritte Teil der Reihe ist, genau wie die anderen, flüssig zu lesen und überzeugt besonders durch Jamie McGuires angenehmen Schreibstil. Man findet schnell in die Geschichte hinein und wird nicht durch einen störenden Prolog aufgehalten.

Auch wenn man Taylor bereits aus den anderen Bänden kannte, erhält er in „Beautiful Sacrifice“ seine eigene Geschichte. Die beiden Charakter, aber besonders Taylor, haben mir sehr gut gefallen. Dank einiger (unnötiger) Stimmungsschwankungen erscheint Falyn zickig und macht den Eindruck, als würde sie Taylor ausnutzen. Leider zog sich dies durch viele Stellen des Romans und es wurde erst gegen Ende klar, wieso sie sich ihm gegenüber so verhielt, zu andern Menschen aber freundlich war.

Wie in den anderen Maddox-Büchern auch, verbirgt die Protagonistin ein Geheimnis, das sich erst gegen Ende aufklärt. Das gefällt mir sehr gut, auch wenn ich den Spannungsbogen hier nicht so hoch fand, wie bei den anderen Teilen. Ihre Lebensgeschichte ist traurig, reißt einen aber nicht so stark mit, wie bei Abby und co.

Taylor hingegen ist ein wundervoller und durchweg positiver Charakter, der es mir sofort angetan hat. Besonders toll waren wieder die Momente, wo die gesamte Maddox Familie vereint war. Schön war, dass man dadurch einige Geschehnisse der Vorgängerbände aus einer anderen Perspektive erleben konnte.

Fazit

Schon alleine Jamie McGuires Schreibstil macht es einem unmöglich, den Roman nicht zu mögen. Sie schafft es, dass kein Charakter zu kurz kommt und erschafft damit einen Film, der sich während des Lebens im Kopf abspielt.

Auch wenn ich mit Faylin nicht ganz warmgeworden bin und finde, dass das Ende ein wenig abrupt kam,hat mir auch der dritte Band der Reihe sehr gut gefallen. Verglichen mit den anderen Teilen war Beautiful Sacrifice vielleicht etwas schwächer, insgesamt jedoch ein wundervoller Roman, welcher mich sehr unterhalten hat.

Deshalb vergebe ich 9 von 10 Punkten.