Michael Berlach: Deutschland im Jahr 2030 – Ein Land konvertiert zum Islam


Berlach_Deutschland_2030Mit „Deutschland im Jahr 2030 – Ein Land konvertiert zum Islam“ legt der Hamburger Sozialwissenschaftler Michael Berlach die zweite aktuelle Analyse der Flüchtlingspolitik vor. Umfassend analysiert er die gegenwärtige Staatskrise und benennt die Faktoren, die Deutschland schon in wenigen Jahren zu einem Vorposten der islamischen Welt in Europa werden lassen, wenn wir nicht umsteuern.

Gut dokumentiert zeigt er die vielen kleinen und großen Entwicklungen auf, die letztlich zu einem Wandel des Abendlandes führen werden. Bevölkerungs-zuwachs bei Muslimen und Geburtenrückgang bei Deutschen? Oft gehört.

Doch Berlach stellt diesen und viele andere Trends und Einflussfaktoren in einen übergreifenden Zusammenhang. Nicht jedem ist zum Beispiel klar, dass Länder wie die Türkei und andere muslimische Staaten schon längere Zeit milliardenschwere Budgets bereitstellen, um hierzulande nachhaltigen Einfluss aufzubauen. Seine These ist, salopp gesagt, dass uns keiner der Trends isoliert ins Abseits führt, wohl aber die Gesamtheit einer Entwicklung, die durch die Flüchtlingskrise noch einmal massiv verschärft wurden und auf eine politische Klasse trifft, die unsere Kultur nicht zu verteidigen imstande ist.

Was Berlachs aktuelles Werk auf der Analyseebene in der Tat lesenswert macht, ist seine Fähigkeit, die drohenden Szenarien mit Gedankenexperimenten und plastischen Beispielen vorstellbar zu machen. Zu der Frage, ob man auf diese Weise die Zukunft nicht möglicherweise zu schwarz malt, schreibt er selbst:

Alles undenkbar und Panikmache? Abgesehen davon, dass es die Aufgabe dieses Buches sein wird, die Annahmen mit Zahlen, Daten und Fakten zu untermauern – wagen Sie doch einmal ein kleines Gedankenexperiment: Wir alle erinnern uns noch ziemlich gut an die Zeit um die Jahrtausendwende und kurz danach. Das ist nur etwa eineinhalb Jahrzehnte her. Hätten Sie damals gedacht, dass Deutschland heute politisch so dasteht, wie es dasteht? Ein Staat, der die eigenen Grenzen nicht schützen kann und will? (…)

Hätten Sie gedacht, dass sich in Deutschland ein Gesinnungsfaschismus etabliert, der jedem unbescholtenen Bürger sofort braunes Gedankengut unterstellt, der von seinem Grundrecht auf Meinungs- und Redefreiheit Gebrauch macht und ehrlich besorgte Fragen zum politischen Kurs der Regierung stellt? „Besorgte Bürger“ sollte das Unwort des Jahrhunderts werden.

Hätten Sie damals gedacht, dass dereinst zu Silvester 2016 junge deutsche Frauen inmitten unserer Großstädte auf öffentlichen Plätzen massiv belästigt und wie Vieh durch die Straßen getrieben werden? Von einer Horde Krimineller, die hier von Rechts wegen nicht einmal sein dürften? Und dass gegen diese Personengruppe erstens nicht ernsthaft etwas unternommen wird und das zweitens die deutsche sogenannte Elite – von der Politik über die Polizeiführung bis hin zu den sonst so bissigen Feministinnen im Land – nichts unversucht lässt, um die Vorgänge zu verharmlosen und zu verschleiern?

Klar ist: Eineinhalb Jahrzehnte reichen ganz offensichtlich völlig, um unser Land grundlegend zu verändern.

Berlachs Ton ist dabei hanseatisch nüchtern gehalten, mitunter greift er auch zu Ironie oder kommentiert das Zeitgeschehen mit einem Schuss Sarkasmus – die spitze Zunge mag man kritisieren, inhaltlich muss man ihm leider vielfach zustimmen.