Robert Musil: Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

Musils erster Roman, veröffentlicht 1906, erzählt von der Pubertät und Selbstfindung vierer Jugendlicher, insbesondere des jungen Schülers Törleß.

Handlungort ist ein Internat in der Provinz:

Nachdem er von seinen drei Mitschülern beim Stehlen erwischt wurde, verwenden diese das Wissen gegen ihn, indem sie ihn erpressen. Sexuelle und physische Misshandlungen nehmen einen breiten Raum ein und sind nicht immer angenehm zu lesen. Dieser „psychologische“  Roman beleuchtet das gruppendynamische Verhalten in einem semi-rechtsfreien Raum im Kontext der Adoleszenz und wird zurecht zu den wichtigsten Romanen der Weltliteratur gezählt. Irritierend wirkt nur das Verhalten des erwachsenen Törleß, der alles verharmlost, da es ja „nur“ während der Pubertät stattfand.

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Unsere Bewertung

(Rang 1: Irrelevant – Rang 5: Höchstrelevant)

Historischer Wert: 3

Spannung: 4

Lesefreundlichkeit: 4

Ratgeber: 4

Muss-man-gelesen-haben: 3