
Welche literarische Figur wärst du selbst gerne für einen Tag?
Ich wäre so gerne eine Fee, dann würde ich uns alle glücklich machen.
Was ist die ungewöhnlichste Situation, in der du jemals geschrieben hast?
Ich habe im Rahmen einer Anthologie von 2 Uhr – 4.30 Uhr geschrieben und hatte die Kurzgeschichte damit fast fertig.
Welche Kritik an deinen Büchern hat dich besonders getroffen oder überrascht?
Das erste Mal, das jemand mein Buch als sein Lieblingsbuch bezeichnet und einige Jahre später mich als Lieblingsautorin, da bin einfach unfassbar gerührt und super glücklich.
Mit welchem Schriftsteller – lebend oder verstorben – würdest du gerne einen Abend verbringen?
Mit all meinen befreundeten Autoren und wenn es klappt, mache ich das auch. Gerne Adriana Mandione, Jora Herbst, Sarah Siebers, Sandra Reiser, Beate Freitag, Matilda Best, Simone Severin, J.B. Blossum und Mira McLayn.
Wie autobiografisch sind deine Bücher? Wie viel von dir selbst fließt dort ein?
Mein erster Roman – die Trilogie „Der Glitzerseewald“ – und die männliche Hauptrolle braucht unbedingt einen Namen. Es fiel mir gar nicht schwer: Ich habe den Menschenjungen, der sich in die Elfe Felina verliebt, nach dem Sohn meines Mannes benannt, Julian, denn ich habe sie beide ins Herz geschlossen.
In „Die Insel Katara“ erhoffen sich die Fusselbirnen Antworten vom alten Helden Nikolaos, um den Fluch der Hexe Magissa zu brechen. Auf der Insel Kreta gibt es den malerisch zauberhaften Ort Agios Nikolaos und ich habe ihn während meines Urlaubs mehrfach besucht.
Der Held in „Die Feder des Kakadus“ krächzt der armen Marie die Ohren voll, damit sie seine Welt rettet, um nach Hause zurückkehren zu können. Niemand anders als mein Wellensittich Pit aus Kindertagen steht Pate für den frechen Kakadu. Er half mir bei den Hausaufgaben und schmiegte sein Köpfchen häufig an meine Wange. Zum Leidwesen meiner Lehrer hatten meine Schulhefte stets ein paar angeknabberte Seiten
„Der Ruf der Tränen“ steckt voller Musik und da hat es mir besonders die irische angetan. Es gibt Melodien, die verzaubern, welche, die sich ins Herz legen, doch die irischen Fiddeln streuen Euphorie durch meine Venen und bringen jede Faser in mir zum Lachen.
Dem Baratja Levente geht es da genau wie mir, wenn er ein Lied mag, dann wippt er mit dem Fuß und kann nicht stillstehen.
In „Die Lüge der Seeprinzessin“ stelle ich eine wahre Liebe auf den Prüfstand und mein Herz schlägt genauso schnell wie Nadiras und Kiyans, wenn sie sich näherkommen.
Welche Frage wird dir in Interviews nie gestellt, obwohl du sie gerne beantworten würdest – und wie lautet deine Antwort?
Wie glücklich mich das Schreiben macht und wie schnell ich in mein aktuelles Projekt versinke, wenn ich nur mein Schreibprogramm aufmache. Auf einmal sind Stunden vergangen …
Was kannst du uns schon über dein nächstes Projekt verraten?
Im Februar 2027 erscheint ein neuer Poesieband „In Deinem Arm erbebt die Welt“ für alle Romantiker, Träumer und jeden, der die Liebe schon einmal in all ihrer Wucht gespürt hat.
Im zweiten Halbjahr 2027 wartet ein neues mystisch-magisches Abenteuer auf Release. „Das Tor des tanzenden Sturms“ erzählt von einem gefangenen Grafen und Lichtdieben, die den Menschen ihre Träume stehlen, um ihr Schicksal umzukehren.
Team Klassiker oder Team Gegenwartsliteratur – was inspiriert dich mehr und warum?
Ich bin nicht festgelegt und lese vielfältig. Es ist so schön, sich mit raschelnden Seiten und voller Neugier treiben zu lassen, wohin auch immer. Zum Träumen ist immer genug Zeit!

