Charlotte McGregor – Autorenporträt
Inès Pietz Photography

Charlotte McGregor ist das vorwiegend britische Alter-Ego der Autorin Carin Müller. Die Legende will es, dass Charlotte Taylor (ein weiterer Name der kleinen Autorinnen-WG) im Sommer 2020 den schneidigen Highlander Ian McGregor geheiratet hat und nur unter ihrem neuen Familiennamen Romane schreibt, die in Schottland angesiedelt sind …

Tatsächlich kümmert sich die McGregor jetzt um sämtliche Geschichten, die in Großbritannien angesiedelt sind, denn neben dem britischen Norden gibt es auch im Süden überraschende Ecken zu entdecken und Storys zu erzählen.

Welche literarische Figur wärst du selbst gerne für einen Tag?

Claire Randall aus Outlander.

Welche Marotte oder Angewohnheit begleitet dich beim Schreiben?

Ich plotte (fast) nie. Nicht aus Faulheit, sondern weil ich die Geschichte beim Schreiben erleben möchte. Wenn ich vorher weiß, was alles passiert, muss ich sie nicht mehr erzählen.

Wie autobiografisch sind deine Bücher? Wie viel von dir selbst fließt dort ein?

Autobiografisch sind höchstens winzige Aspekte, aber in jedem meiner Bücher ist sehr viel von mir drin. Das könnte ich gar nicht trennen.

Was kannst du uns schon über dein nächstes Projekt verraten?

Es könnte sein, dass es ans und ins Meer geht …

Du bist im Weltall: Elon hat dich auf den Mars geschossen. Die Reise dauert lang, du durftest aber nur drei Bücher mitnehmen, weil jedes Kilo zählt. Welche wären das?

Ich würde meinen eBook-Reader mitnehmen, der tausende von Geschichten enthält, aber weniger wiegt als ein Papierbuch. Problem gelöst.

Team Klassiker oder Team Gegenwartsliteratur – was inspiriert dich mehr und warum?

Eindeutig Team Gegenwartsliteratur. Mich fasziniert der Blick von Kolleg*innen auf die heutige Lebensrealität.

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