
Welche literarische Figur wärst du selbst gerne für einen Tag?
Owen Meany
Was ist die ungewöhnlichste Situation, in der du jemals geschrieben hast?
Im Fernsehstudio, wenige Sekunden vor Beginn einer Live Show, tippte ich die letzten Änderungen am Moderationstext direkt in den Teleprompter, während gefühlt das ganze Team, die Zuschauer im Saal und sehr, sehr viele zuhause am Bildschirm nur darauf warteten, dass ich endlich fertig werde.
Welches Buch hättest du gerne selbst geschrieben?
Das ist total vermessen, aber man darf bei dieser Frage ja auch ein bisschen träumen. Also von Donna Tartt "Der Distelfink".
Welche Marotte oder Angewohnheit begleitet dich beim Schreiben?
Mein sehr unaufgeräumter Schreibtisch.
Mit welchem Schriftsteller – lebend oder verstorben – würdest du gerne einen Abend verbringen?
Niemand, den ich für seine oder ihre Arbeit bewundere. Aus Angst, enttäuscht zu werden. :)
Wie autobiografisch sind deine Bücher? Wie viel von dir selbst fließt dort ein?
In jede Figur fließt etwas von mir ein, es geht gar nicht anders.
Welche Frage wird dir in Interviews nie gestellt, obwohl du sie gerne beantworten würdest – und wie lautet deine Antwort?
Wie fühlt es sich an, den Deutschen Buchpreis zu gewinnen? Ziemlich gut!
Was kannst du uns schon über dein nächstes Projekt verraten?
Stephan Pächer und ich arbeiten am zweiten Teil "Toni Kölsch". Es wird wieder spannend, witzig, Sie werden es nicht aus der Hand legen können.
Du bist im Weltall: Elon hat dich auf den Mars geschossen. Die Reise dauert lang, du durftest aber nur drei Bücher mitnehmen, weil jedes Kilo zählt. Welche wären das?
"Was ich liebte", "Der Distelfink" und "Die weltbesten Fußballer".
Team Klassiker oder Team Gegenwartsliteratur – was inspiriert dich mehr und warum?
Da mache ich keine Unterschiede.

