Andreas Heinzel – Autorenporträt
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Nach dem Studium der Germanistik, Politik- und Geschichtswissenschaften und einer langen Karriere als Werbetexter, Kreativdirektor und Sprecher, hat Andreas Heinzel 2016 im Mainbook Verlag sein Romandebüt "Die Monarchos" veröffentlicht und sich damit in die lange Tradition Frankfurter Satiriker eingereiht. Mit der schrägen Provinzposse "Herr Neumann will auf den Olymp" folgte drei Jahre später sein zweiter satirischer Roman. 2021 erschien sein Short Story Band "Eine Stadt dreht durch".

Welches Buch hättest du gerne selbst geschrieben?

"Garp und wie er die Welt sah" von John Irving. "Saturday" von Ian McEwan. "Eine Frage der Chemie" von Bonnie Garmus.

Welche Kritik an deinen Büchern hat dich besonders getroffen oder überrascht?

An meinem Erstling "Die Monarchos" wurde mitunter kritisiert, dass ich gänzlich auf wörtliche Rede verzichtet habe. Das hat mich dann doch überrascht.

Mit welchem Schriftsteller – lebend oder verstorben – würdest du gerne einen Abend verbringen?

Ian McEwan

Wie autobiografisch sind deine Bücher? Wie viel von dir selbst fließt dort ein?

Sehr wenig. Allerdings fließen durchaus Dinge in die Geschichten ein, die ich selbst beobachtet oder erzählt bekommen habe.

Was kannst du uns schon über dein nächstes Projekt verraten?

Mit meinem neuen Buch wechsle ich das Genre: ein zeithistorischer Gesellschaftsroman, der in den 1920er und 1930er Jahren spielt.

Du bist im Weltall: Elon hat dich auf den Mars geschossen. Die Reise dauert lang, du durftest aber nur drei Bücher mitnehmen, weil jedes Kilo zählt. Welche wären das?

Ich würde lieber mit Elon den Platz tauschen.

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