Christian Goltsche – Autorenporträt
(c) Christian Goltsche

Christian Goltsche stammt aus dem Tecklenburger Land und schreibt vor allem Geschichten in den Genres Coming of Age und Fantasy, aber auch Pen und Paper-Abenteuer und Gedichte. Der Fokus seines Schreibens liegt vor allem auf Außenseiterrollen, zwischenmenschlichen Beziehungen und Charakterentwicklungen. Neben einigen Veröffentlichungen von Kurzgeschichten und Gedichten in diversen Anthologien erschien 2025 bereits sein dritter Roman Trackable im WaRo-Verlag.

Welche literarische Figur wären Sie selbst gerne für einen Tag?

Sherlock Holmes – ohne diese lästige Opiumsucht.

Was ist die ungewöhnlichste Situation, in der Sie jemals geschrieben haben?

Ich saß einst nachts in Madrid an einem Busbahnhof und hatte meinen Bus verpasst. Also saß ich dort bis 4 Uhr nachts und schrieb im Dunkeln mein Notizbuch voll, bis ich einschlief und meinen nächsten Bus (der stündlich fuhr) fast ebenfalls verpasste.

Welches Buch hätten Sie gerne selbst geschrieben?

The Stand von Stephen King.

Was ist der größte, aber falsche Mythos, den Menschen über das Leben als Schriftsteller glauben?

Dass man recht einsam in seinem Kämmerchen sitzt und den ganzen Tag lang schreibt. Zum Schreiben gehört auch, dass man die Welt entdeckt, sich mit Menschen austauscht und Inspirationen sammelt.

Mit welchem Schriftsteller – lebend oder verstorben – würden Sie gerne einen Abend verbringen?

Heinrich Böll.

Was können Sie uns schon über Ihr nächstes Projekt verraten?

Ich plane derzeit einen Roman sowie zwei weitere Romanreihen, die alle in meiner selbst erschaffenen Fantasywelt spielen.

Sie sind im Weltall: Elon hat Sie auf den Mars geschossen. Die Reise dauert lang, Sie durften aber nur drei Bücher mitnehmen, weil jedes Kilo zählt. Welche wären das?

Stephen King – The Stand

Patrick Rothfuss – The Doors of Stone

Heinz Erhardt – Gesammelte Werke

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