
Welche literarische Figur wären Sie selbst gerne für einen Tag?
Kommissarin Lund in „Das Verbrechen“. Ich hätte gern ihre Fähigkeit, niemals aufzugeben und – befeuert nur durch Intuition – immer weiter zu machen, bis der Fall aufgeklärt, das Ziel erreicht ist.
Was ist der größte, aber falsche Mythos, den Menschen über das Leben als Schriftsteller glauben?
Meine Leser:innen glauben, daß ich mit den Büchern meine Reisen finanziere. Die Wahrheit ist: Die Reisen kosten Geld und die Bücher kosten Geld.
Welche Kritik an Ihren Büchern hat Sie besonders getroffen oder überrascht?
Auf Amazon schrieb ein Rezensent, die Bilder seien unbearbeitet und meine Sprache kindlich und naiv. Er gab mir nur 1* . Damit ist er ganz allein. Ich bin sicher, daß dies eher in böswilliger Absicht passiert ist und ganz sicher nicht korrekt. Es war womöglich keine Kritik sondern das Ergebnis persönlicher Umstände.
Mit welchem Schriftsteller – lebend oder verstorben – würden Sie gerne einen Abend verbringen?
Gern würde ich mit Wolf Haas ein Grillhähnchen essen, dazu ein Puntigamer Pilsner – im Stadion von Graz.
Wie autobiografisch sind Ihre Bücher? Wie viel von Ihnen selbst fließt dort ein?
Meine Bücher sind vollständig autobiografisch. Ich schreibe, was ich erlebt habe.
Was können Sie uns schon über Ihr nächstes Projekt verraten?
Mein nächstes Buch wird wahrscheinlich „Abenteuer TREKKING Island“. Ich wandere einmal quer durch das Inland vom Myvatn nach Landmannalaugar.
Team Klassiker oder Team Gegenwartsliteratur – was inspiriert Sie mehr und warum?
Ich bin tatsächlich Team Klassiker, ob es wegen der Inspiration oder aus einem anderen Grund ist. Zumindest weiß ich, daß es schon sehr viele vor mir gelesen haben, und also kommt etwas Verläßliches auf mich zu.

