Johanna Hansen – Autorenporträt
(c) Johanna Hansen

Kindheit in Kalkar am Niederrhein. Studium der Germanistik und Philosophie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms- Universität Bonn.

Welches Buch hätten Sie gerne selbst geschrieben?

Anne Carson: Red.

Was ist der größte, aber falsche Mythos, den Menschen über das Leben als Schriftsteller glauben?

Schriftsteller*innen seien den ganzen Tag kreativ.

Welche Kritik an Ihren Büchern hat Sie besonders getroffen oder überrascht?

Besonders überrascht mich, wenn in Rezensionen geschrieben wird, meine Bücher seien „schwierig“.

Mit welchem Schriftsteller – lebend oder verstorben – würden Sie gerne einen Abend verbringen?

Mit Heinrich Heine.

Wie autobiografisch sind Ihre Bücher? Wie viel von Ihnen selbst fließt dort ein?

Vieles von mir fließt in meine Bücher ein, denn ich kann nur über Erfahrungen schreiben, die ich selbst gemacht habe.

Welche Frage wird Ihnen in Interviews nie gestellt, obwohl Sie sie gerne beantworten würden – und wie lautet Ihre Antwort?

Sind Sie eine schreibende Malerin oder eine malende Schriftstellerin?
Die Antwort: beides.

Was können Sie uns schon über Ihr nächstes Projekt verraten?

In meinem nächsten Projekt spielt Musik eine sehr große Rolle.

Sie sind im Weltall: Elon hat Sie auf den Mars geschossen. Die Reise dauert lang, Sie durften aber nur drei Bücher mitnehmen, weil jedes Kilo zählt. Welche wären das?

Fernando Pessoa, das Buch der Unruhe.

Thomas Tranströmer, Gedichte.

Annie Ernaux, Die Jahre

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