Maren Thunert – Autorenporträt
(c) Maren Thunert

Poesiepädagogin und Autorin, Ausbildung bei der Textmanufaktur

Welche literarische Figur wären Sie selbst gerne für einen Tag?

Pippi Langstrumpf

Was ist die ungewöhnlichste Situation, in der Sie jemals geschrieben haben?

Im dunklen Kino, während des Films. Ich fand den Plot so schlecht, das ich mir Ideen aufgeschrieben habe, was ich besser machen würde.

Welches Buch hätten Sie gerne selbst geschrieben?

Verzauberter April von Bettina von Armin

Was ist der größte, aber falsche Mythos, den Menschen über das Leben als Schriftsteller glauben?

Das wir genau wissen, was wir tun. Tun wir nicht.

Welche Marotte oder Angewohnheit begleitet Sie beim Schreiben?

Ohne Kaffee kann ich nicht ins Schreiben kommen. Und hin und wieder ein Stück Schokolade.

Mit welchem Schriftsteller – lebend oder verstorben – würden Sie gerne einen Abend verbringen?

Erich Kästner

Wie autobiografisch sind Ihre Bücher? Wie viel von Ihnen selbst fließt dort ein?

Meine Familie erkennt inzwischen sehr genau, was von mir im Buch steckt. Seien es Namen, Macken, Rezepte oder Namen. Meine wichtigsten Texte sind stark autobiografisch geprägt und dienten der Verarbeitung schwieriger Themen.

Was können Sie uns schon über Ihr nächstes Projekt verraten?

Es ist ein historisches Projekt, es geht um einen besonderen Baum und das Projekt ist sehr rechercheintensiv. Aber ich liebe Recherche, daher macht es mir sehr viel Spaß.

Sie sind im Weltall: Elon hat Sie auf den Mars geschossen. Die Reise dauert lang, Sie durften aber nur drei Bücher mitnehmen, weil jedes Kilo zählt. Welche wären das?

Pippi Langstrumpf, 13 Monate von Kästner und eines meiner eigenen

Team Klassiker oder Team Gegenwartsliteratur – was inspiriert Sie mehr und warum?

Gegenwartsliteratur. Ich lebe im Hier und Jetzt. Die Menschen und die Welt heute sind es, die mich inspirieren, mit allen Problemen aber auch schönen und besonderen Seiten, die unsere Zeit mit sich bringt. Die Klassiker bleiben Inspiration.

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