Norbert Löffler – Autorenporträt
(c) Norbert Löffler

Mein Name ist Norbert Löffler, ich bin verheiratet und habe drei erwachsene Kinder. Ich schreibe seit über 50 Jahren in allen Genres, am liebsten jedoch Psychothriller. In meinem Verlag Manviraverlag.de gibt es Bücher von mir alle aufgelistet.

Welche literarische Figur wärst du selbst gerne für einen Tag?

Eine Figur aus meinen Büchern. Der Hauptkommissar Prandel aus meinen Köln-Thrillern.

Was ist die ungewöhnlichste Situation, in der du jemals geschrieben hast?

Auf der Arbeit. Ich hatte eine Idee, die entwickelte sich weiter und dann konnte ich nicht mehr aufhören. Ich habe mir auf kleine Zettel immer einzelne, für mich wichtige Sätze notiert. Und ich saß einmal auf einem Felsen in Südfrankreich und habe beim Rauschen des Meeres geschrieben

Welches Buch hättest du gerne selbst geschrieben?

Von James Michener: Alaska

Was ist der größte, aber falsche Mythos, den Menschen über das Leben als Schriftsteller glauben?

Dass man viel Geld verdient, wenn man Bücher veröffentlicht. Viele sagen: Oh, über 50 Bücher, da musst du doch reich sein? Das ist absolut falsch. Es ist wie immer im Leben, man braucht viele Beziehungen um erfolgreich (reich) zu sein. Auch wenn man noch so fleißig ist, da ist eine Hürde, die schaffen die Wenigsten aus eigener Kraft.

Welche Marotte oder Angewohnheit begleitet dich beim Schreiben?

Ich brauche Kaffee… Viel Kaffee

Welche Kritik an deinen Büchern hat dich besonders getroffen oder überrascht?

Wenn jemand schreibt, dass er es nicht lesen konnte, weil er anspruchsvolle Bücher bevorzugt. Mein Anspruch ist einfach. Ich möchte den Leser unterhalten. Dann sollte der Leser Tolstoy lesen… Und auch jemand der einen Roman schlecht bewertet hat, weil die Post drei Tage gebraucht hat.

Mit welchem Schriftsteller – lebend oder verstorben – würdest du gerne einen Abend verbringen?

Michener, King, Tolstoy, Konsalik

Wie autobiografisch sind deine Bücher? Wie viel von dir selbst fließt dort ein?

Oh, das geht tief. Ich habe natürlich immer einige Sätze, die ich versteckt mitteilen möchte. Natürlich ist in jedem Buch auch viel Liebe und Eigenanteil, aber ich verrate es nicht. Der Leser wird es – hoffentlich – nicht merken.

Welche Frage wird dir in Interviews nie gestellt, obwohl du sie gerne beantworten würdest – und wie lautet deine Antwort?

Warum schreibst du? Weil das Schreiben für mich ein Ventil ist. Ich sauge täglich so viele Emotionen in mich ein, die müssen raus. Wie ein Schwamm, – ich muss mich dann entleeren.

Was kannst du uns schon über dein nächstes Projekt verraten?

Ich schreibe an drei Büchern. Leverkusen-Thriller Teil 5, der wird echt heftig. Dann neue Adventsgeschichten zu Weihnachten, eine Anthologie an Kurzgeschichten. Weiter noch einen Psychothriller um eine junge Frau, die mit dem Sexismus in der Welt nicht länger klarkommt.

Du bist im Weltall: Elon hat dich auf den Mars geschossen. Die Reise dauert lang, du durftest aber nur drei Bücher mitnehmen, weil jedes Kilo zählt. Welche wären das?

Ein Mittelalterroman von Astrid Fritz, eines von Michener und eines welches ich nicht kenne, aber mindestens 1000 Seiten hat. Da würde ich mich überraschen lassen.

Team Klassiker oder Team Gegenwartsliteratur – was inspiriert dich mehr und warum?

Ich lese gerne alles. Historisches ist toll, aber ich wechsele oft in den Genres.

Zum Autorenprofil