Robert Geller – Autorenporträt
© Robert Geller

Dem guten Jahrgang 1963 angehörend, habe ich erst in den 2020er-Jahren angefangen zu schreiben. Das Debüt war mein Roman "Das Land" mit ganz viel Gesellschaftskritik und "wie es doch auch sein könnte". Danach kam eine Lausbubengeschichte und als Herzensangelegenheit das Lesebuch "Einfach Leichtathletik" (Gedichte und Stories).

Welche literarische Figur wärst du selbst gerne für einen Tag?

Leopold Bloom

Was ist die ungewöhnlichste Situation, in der du jemals geschrieben hast?

Mitten in der Nacht, weil mir ein Gedanke durchs Hirn gerumpelt war

Welches Buch hättest du gerne selbst geschrieben?

Ich schreibe lieber meine eigenen Bücher

Was ist der größte, aber falsche Mythos, den Menschen über das Leben als Schriftsteller glauben?

Ganz klar: dass jeder Schriftsteller ein Waaahnsinnsgeld verdient

Welche Marotte oder Angewohnheit begleitet dich beim Schreiben?

Ich verliere mich gern an ganz andere Dinge

Welche Kritik an deinen Büchern hat dich besonders getroffen oder überrascht?

Das Leute alles für bare Münze nehmen, obwohl es doch erkennbar eine Fiktion ist

Mit welchem Schriftsteller – lebend oder verstorben – würdest du gerne einen Abend verbringen?

Robert Seethaler

Wie autobiografisch sind deine Bücher? Wie viel von dir selbst fließt dort ein?

Sehr, sehr viel

Team Klassiker oder Team Gegenwartsliteratur – was inspiriert dich mehr und warum?

Beides, weil man immer wieder erkennt, dass die Themen und Probleme der Vergangenheit im Grunde auch die von heute sind

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