
Ich habe lange nur die vermeintlichen Erwartungen anderer erfüllt, bis ich mit meinem Beruf als Lehrerin für Deutsch und Theater und dem Schreiben meinen Herzensweg gefunden habe.
Wenn meine Katzen nicht die Tastatur blockieren, schreibe ich jeden Abend, oft bis spät in die Nacht, mindestens ein paar Sätze für eine meiner Geschichten. Durch meine Leidenschaft für mittelalterliches Reenactment erschaffe ich authentische Fantasywelten mit willensstarken Frauenfiguren und düsterbunter Atmosphäre, in der die Liebe in all ihren Farben nie zu kurz kommt.
Welche literarische Figur wären Sie selbst gerne für einen Tag?
Der Vampir Lestat aus Anne Rice „Chroniken der Vampire“ oder Morgan Le Fay aus „Nebel von Avalon“ von Marion Zimmer Bradley.
Was ist die ungewöhnlichste Situation, in der Sie jemals geschrieben haben?
In einer Strandmuschel mit Blick auf die Ostsee.
Was ist der größte, aber falsche Mythos, den Menschen über das Leben als Schriftsteller glauben?
Dass man mit dem Schreiben automatisch viel Geld verdient.
Mit welchem Schriftsteller – lebend oder verstorben – würden Sie gerne einen Abend verbringen?
Mit Anne Rice, weil ich ihren Schreibstil und die Atmosphäre ihrer Bücher bewundere und mich gern von ihr inspirieren lassen würde.
Wie autobiografisch sind Ihre Bücher? Wie viel von Ihnen selbst fließt dort ein?
In jedem meiner Bücher steckt ein bisschen was von mir. Immer das, was beim Schreiben gerade ein Thema ist oder passt. Aber keine meiner Geschichten oder Figuren ist per se autobiografisch.
Was können Sie uns schon über Ihr nächstes Projekt verraten?
Ich werde mich aus dem vertrauten Genre Fantasy in die Welt der Romance wagen.
Team Klassiker oder Team Gegenwartsliteratur – was inspiriert Sie mehr und warum?
Eindeutig Team Gegenwartsliteratur, weil ich als Deutsch-Lehrerin ständig mit den Klassikern zu tun habe, weshalb sie mich nicht mehr inspirieren können. Zu viele Analysen … ;-)

