
Was ist der größte, aber falsche Mythos, den Menschen über das Leben als Schriftsteller glauben?
Viele glauben, mit dem fertigen Manuskript sei die Arbeit geschafft. Dabei geht es danach erst richtig los. Für mich ist die Überarbeitung nach dem Lektorat sogar aufwendiger als das Schreiben selbst.
Welche Marotte oder Angewohnheit begleitet Sie beim Schreiben?
Ich nehme selbst kleine Details in meinen Geschichten genau unter die Lupe. Wer weiß wann was, und passt der zeitliche Ablauf wirklich zusammen? Da kann mich eine winzige Unstimmigkeit schon eine ganze Weile beschäftigen.
Welche Kritik an Ihren Büchern hat Sie besonders getroffen oder überrascht?
Mich hat die Rückmeldung überrascht, mein Roman wirke so authentisch, als hätte ich alles selbst erlebt. Das hat mich sehr gefreut.
Mit welchem Schriftsteller – lebend oder verstorben – würden Sie gerne einen Abend verbringen?
Mit Sebastian Fitzek oder Ivar Leon Menger würde ich gerne einen Abend verbringen. Allerdings würde ich vor Aufregung vermutlich erst einmal kein Wort herausbekommen. Viele würden es mir nicht zutrauen, aber ich kann ziemlich schüchtern sein.
Wie autobiografisch sind Ihre Bücher? Wie viel von Ihnen selbst fließt dort ein?
Besonders in meinen Roman fließen viele eigene Erfahrungen und Emotionen ein. Die Geschichte ist jedoch keine Autobiografie. Persönliche Empfindungen verbinden sich darin mit erfundenen Figuren und Ereignissen.
Was können Sie uns schon über Ihr nächstes Projekt verraten?
Im kommenden Jahr erscheint die Fortsetzung von ‚Was niemand sieht‘. Darin gibt es ein Wiedersehen mit Laura und Elias. Gleichzeitig arbeite ich an einem neuen Roman, in dem sich Liebe und eine geheimnisvolle Traumwelt miteinander verbinden.

