Thomas Klischke – Autorenporträt
(C) Sophie Linnenbaum

Thomas ist Schauspieler, Autor, Regisseur, Verleger und Gärtner aus Leidenschaft. Er brachte schon mit zehn Jahren am Kleist-Theater Frankfurt (Oder) die Zuschauer zum Lachen. Nach dem Schauspielstudium an der Hochschule für Musik & Theater Leipzig schrieb und inszenierte er zahlreiche Kinder- und Jugendstücke, die vielfach zu Theaterfestivals eingeladen und prämiert wurden.

Welche literarische Figur wärst du selbst gerne für einen Tag?

Pagea – Der Mann der möglichen Wunder aus „Das Herz der möglichen Wunder“.

Was ist die ungewöhnlichste Situation, in der du jemals geschrieben hast?

Auf einem Rooftop bei Vollmond in Malaga.

Welches Buch hättest du gerne selbst geschrieben?

„Die schönere Welt, die unser Herz kennt, ist möglich“ von Charles Eisenstein.

Was ist der größte, aber falsche Mythos, den Menschen über das Leben als Schriftsteller glauben?

Das sie eine unglückliche Kindheit gehabt haben müssen, um tolle Geschichten zu erfinden.

Welche Marotte oder Angewohnheit begleitet dich beim Schreiben?

Ich vergesse die Wirklichkeit, Zeit, Ort, Durst oder Hunger.

Was kannst du uns schon über dein nächstes Projekt verraten?

Mein neues Kinderbuch heißt „Flörchen“, ist ein Wendebuch und erzählt die Geschichte eines pensionierten Fahrers, der ein winziges Naturwesen vor dem Tod rettet und fortan mit ihm lebt.

Du bist im Weltall: Elon hat dich auf den Mars geschossen. Die Reise dauert lang, du durftest aber nur drei Bücher mitnehmen, weil jedes Kilo zählt. Welche wären das?

„Die Nebel von Avalon“.

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