Marissa Meyer: „Die Luna-Chroniken, Band 2: Wie Blut so rot“

Rezension von Henrike

wie blut so rotDa ich eher zufällig über den ersten Band der Luna-Chroniken gestoßen bin, weil mir das Cover so gut gefiel und ich schon so viel davon gehört hatte, war ich schon fast überrascht, wie gut ich die Geschichte fand. Jetzt, im zweiten Teil, bin ich nicht mehr überrascht, sondern nur noch beeindruckt und begeistert. Beeindruckt deswegen, weil die Idee, die alten Grimmschen Märchen in eine Science Fiction- und Fantasylastige Welt der Zukunft zu versetzen und dabei derart zu verstecken, dass sie auf den ersten Blick fast nicht auffällt, so klasse / genial / einzigartig ist, und begeistert, weil diese klasse / geniale / einzigartige Idee so super-gut umgesetzt ist.

Als ich gestern mit dem Lesen anfing und mich vorher gnädigerweise von meinen Eltern für den Tag verabschiedete (damit niemand auf die Idee kam, mich noch stören zu wollen…) fragte mein Vater, ob das „diese neue Horrorversion“ sei. Ich habe keine Ahnung, wovon genau er sprach, konnte ihm aber versichern, dass das keineswegs Horror, sondern eher eine liebe Geschichte und sehr moderne Neuauflage der Märchen sei. Die auch noch irgendwie verknüpft sind (was ja im Grunde das eigentlich geniale an den Büchern ist). Hach. Ich bin hin und weg.

Die Charaktere Cinder und Scarlet sind beide so individuell und dabei doch „Märchenkonform“, die Figuren um sie herum genau so. Und ich muss gestehen, erst vor ein paar Seiten ist mir aufgefallen, dass die olle Mondkönigin die böse Stiefmutter von Schneewittchen darstellt, wenn sie hier auch die Tante ist… Da Cinder jetzt, am Ende des zweiten Bandes, mit vier Gefährten unterwegs ist, fehlen noch drei, um die sieben (Zwerge) komplett zu machen.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht, und freue mich auf die Folgebände!
Bewertung: 5/5

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