Heike AbidiKomplexe Gefühle mit einfachen, aber beeindruckenden Worten beschreiben, das ist große Kunst
Willi AchtenWer möchte nicht auf der Bestsellerliste stehen?
Uli AechtnerIch kann junge Autoren nur ermutigen, viele Fehler zu machen und dazu zu stehen
Isolde AhrIch schwöre auf Lesungen und Fan-Pflege
Renate AhrensFür mich beginnt eine Geschichte immer mit einer Figur und nicht mit der Handlung
Anders AlborgIch bin manchmal äußerst erstaunt, wer sich auf diesen Bestsellerlisten vorne platziert
Gabrielle AliothQualität – ist das ein Marketinginstrument?
Fritz Johann AndrzejewskiSchreiben wirkt wie eine Medizin, tut gut, unterstützt
Jürgen BanscherusJeder einzelne Satz ist schwer
Renate BehrEin gutes Manuskript findet letztlich einen Verlag
Kai BeisswengerKeine Chance für No-Name-Autoren
Wolfgang BittnerFür mich sind Mund-zu-Mund-Empfehlungen wichtig
Ulrike BlatterWir leben in Zeiten, in denen man sich mit Bücherverbrennungen gar nicht erst aufhält
Emlin BorkschertKeiner hält viel von Bestsellerlisten und doch wollen alle draufstehen
Katja BrandisDas Feuilleton wird immer elitär bleiben
Kirstin BreitenfellnerDas Feuilleton kreist um immer weniger Bücher
Wilfried BremermannSeilschaften gibt es eben nicht nur in der Politik
Matthias BronischEs ist gut, wenn sich Schriftsteller mit den Problemen ihrer Zeit auseinandersetzen
Heidemarie BroscheNaturschilderungen sind überhaupt nicht mein Ding
Wolfgang BrunnerPersönlich ist immer noch besser als Internetkontakt
Georg BydlinskiEigentlich beeinflusst einen jedes Buch, das man liest
Simak BüchelSichtbarkeit um jeden Preis ist nicht mein Ziel
Rainer W. CampmannEs ist nicht Bedingung, alles mit leichter Hand zu schreiben
Hidir CelikNeulinge sollen viele Lesungen veranstalten und so oft auftreten, wie es geht
Wolfgang CzieslaDas Indirekte ist oft von größerem literarischen Reiz
Susanne Czuba-KonradDer Literaturbetrieb ist sehr hierarchisch organisiert
Hermann CölfenWenn sich die Feuilletons nicht ändern, wird die nächste Generation sie ignorieren
Christoph DanneSoziale Netzwerke, ganz klar. Alles andere ist Steinzeit oder Ignoranz
Monika DeteringDie Romanidee vorher präzise strukturieren
Lutz van DijkIn mir sind immer mehr Geschichten, als ich aufzuschreiben schaffe
Horst EckertFacebook ist eine Zeitvertrödelungsmaschine
Jürgen EgyptienAlles auszusprechen ist eine Beleidigung der Fantasie des Lesers
Wolfram EickeEine Geschichte muss zu Ende gedacht sein
Tobias ElsäßerDen Autor für einen Roman zu verurteilen, halte ich für einen Angriff auf seine Freiheit
Matthias EngelsPolitik ist einfach nicht das Thema, das mich literarisch stimuliert
Cornelia FranzBestsellerlisten zementieren eine Situation, die ich für nicht gut halte
Dietmar FüsselSatire darf alles. Ich bin Satiriker, also darf ich alles.
Gisela GarnschröderBei unseren Wanderungen kommen mir die besten Ideen für neue Bücher
Willi F. GerbodeIch meine, dass Schreiben Handwerk ist
Rudolf GiglerBücherrankings sind wahrscheinlich nötig
Anke GlasmacherIch glaube, Lyrik funktioniert nicht nach den Mechanismen des Marktes
Jean-Louis GlineurMan muss einfach „machen“ und nicht warten, dass etwas passiert
Harald GrillIch bin nicht bereit politische Zugeständnisse zu machen
Sabine Schulze GronoverZu viel Empfindlichkeit führt meiner Meinung nach nur zur Falschheit
Hans-Martin Große-OetringhausIch denke, ich kann besser schreiben, als mich vermarkten
Stefan T. GrunerBestsellerlisten kümmern mich nur literatursoziologisch
Herbert GüntherIch erwarte von mir und anderen Autoren, dass wir unserem Gewissen folgen
Meike HaasBestsellerlisten sind ja eine Realität
Charlotte HabersackNeue Figuren, eine neue Welt erschaffen, ist unheimlich anstrengend
Renate HabetsSchwer tue ich mich, wenn ich meinen Romanfiguren Leid und Trauer zumute
Heidi HassenmüllerIch schreibe so, wie ich es recherchiert habe
Thomas J. HauckAuf jeden Fall nie nach dem Markt schielen
Sandra HenkeDas Prädikat „Bestsellerautor“ hat an Wertigkeit verloren
Ralf HergartenIch schreibe auch mitten in der Nacht, wenn mir eine gute Idee kommt.
Erasmus HeroldWettbewerb belebt das Geschäft
Angelika HoferIch schreibe wenn ich gerade in Stimmung bin
Klaus W. HoffmannWer als Autor „heiße Eisen“ anfasst kann sich die Finger verbrennen
Stefan HoltkötterKaffee, Zucker, Alkohol und Zigaretten
Alfons HuckebrinkAusdauer, Beharren, Klausur
Judith Le HurayEs muss nicht jeder alles können und alles schreiben
Daniel HöraAls Schriftsteller ist es vor allem wichtig, seine eigene Stimme zu finden
Jörg IsermeyerBedeutung ist einfach ein knappes Gut – da wird es nie ein Rezept zum Ruhm geben.
Mathias JeschkeIch freue mich über Graswurzel-Marketing
Martin JürgensIch empfehle die Produktion kleiner unappetitlicher Skandale
Sonja KaiblingerÜber Themen zu schreiben, nur weil sie gerade gefragt sind, ist nicht so mein Ding
Eva KarnofskyNeulingen würde ich raten, sich nicht entmutigen zu lassen
Guido KasmannEt hät noch immer jot jejange!
Bettina KlusemannIch setze auf Vernetzung im Internet
Peter KlusenEin Buch ist eben kein Auto und kein Waschmittel
Johannes KnippschildIch erwarte von einem Schriftsteller, dass er ehrlich und authentisch ist
Erwin KohlDie Chance der Newcomer liegt in der Originalität
Jörg KremersDer Schriftsteller ist nur seinem literarischen Gewissen verpflichtet – und gleichzeitig ausgeliefert
Tim KrohnVertraue darauf, dass du als Mensch reicher als nötig bist
Margit KruseDas Skript überarbeiten, überarbeiten und nochmals überarbeiten
Wolfgang KubinDer Markt ist mir gleichgültig.
Regine KölpinIch schreibe grundsätzlich nur das, wo ich mich zu Hause fühle.
Volker KönigIn mir baut sich mit der Zeit ein gewisser Schreibdruck auf
Horst LandauViele Bücher, die ich so lese, gehen einfach so durch mich durch
Kathrin LangeViele Leute halten die Spiegelbestsellerliste für eine Empfehlungsliste
Uschi LangeIch meine, weniger ist mehr
Angelika LaurielEs heißt, ein Autor macht ca. alle 1.000 geschriebene Seiten einen Schritt nach vorn
Bettina LausenDie Zeit zum Schreiben nehme ich mir einfach
Claus-Peter LeonhardtEs sind unfreie Zeiten des Geistes
Verena LiebersMund-zu-Mund-Propaganda ist in jedem Fall unschlagbar!
Sabine LudwigsInspiriert werde ich durch das reale Leben, nicht von anderen Schriftstellern
Andreas MandMein Ansatz war eher, dem Markt zu entgehen
Eva MarkertIch finde es generell schwierig, Gefühle nachvollziehbar darzustellen
Manuela MartiniNichts ist schlimmer, als wenn der Leser spürt, dass hier nur Mittel eingesetzt werden, um ihn zu manipulieren
Christoph MauzGesundes Zutrauen zu den eigenen Texten
Gudrun MebsPunkt Vier geht es an die Schreibmaschine!
Felix MennenDie Geschichten müssen für sich sprechen
Martin Meyer-PyritzReligiöse Werte werden leider von vielen Medien respektlos behandelt
Jan MichaelisIch glaube nicht, dass Neulinge sich auf Marketing einlassen dürfen
Annette MierswaIch denke, wirklich gute Newcomer (…) werden immer wieder entdeckt
Nils MohlSchreibblockaden sind ein Mythos
Ursula MuhrDas war für mich am schwersten, mir selbst frei zu geben
Ingo MunzSchreibe ich nicht, bin ich nicht
Karl Otto MühlWas nichts aussagt als sich selbst, ist langweilig
Fabian NavarroVom Mainstream ist Poetry Slam noch ein Stück weit entfernt
Thorsten NeschDie Erzählstimme variiert bei mir so stark wie die Protagonisten
Klaus NeuhausIch fühle mich eher wie das Rennpferd in der Startbox
Dorothea NeukirchenAm schwersten haben es gut lesbare Geschichten professioneller aber nicht berühmter AutorInnen
Jutta NymphiusLesungen, Lesungen, Lesungen!
Heinrich PeuckmannMich nervt die vorherrschende Befindlichkeitsliteratur
Boris PfeifferDie Unfähigkeit, seinen eigenen Text kritisch anzuschauen ist ein echter und gefährlicher Anfängerfehler
Rolf PolanderViele Autoren sind später froh, dass ihre Erstlinge nie veröffentlicht wurden
Jürgen PreussSatirische Gedichte laufen außer Konkurrenz
Sibyl QuinkeIch bezweifele, dass Bestsellerlisten echte Rankings sind
Daniel RaifuraFrüher war der Autor ein nebulöses Wesen, den die Menschen von den Buchrückseiten und Lesungen kannten
Barbara RathWer publiziert, veröffentlicht in & mit jedem Werk einen Teil seiner selbst
Katharina ReschkeSeid größenwahnsinnig, glaubt an das Unmögliche und schreibt, schreibt, schreibt
Barbara RoseGute Kritiker suchen und Kritik auch wirklich ernst nehmen
Billie RubinDer Literaturbetrieb ist nun mal ein Insiderzirkel
Ulrike RudolphGute Früchte brauchen Zeit zum Reifen
Franziska RöchterSchriftstellerei ist hauptsächlich was für Idealisten mit hoher Frustrationstoleranz
Ursel SchefflerEs ist wie beim Fußball: Viele wollen spielen, aber nur wenige werden Superstars
Ulrike SchelhoveEinen erfüllenderen Beruf könnte es für mich gar nicht geben
Regina SchleheckSelbst Bestseller garantieren noch kein sicheres und auch kein hohes Einkommen
Elke SchleichKontinuierliche Pressearbeit ist wichtig
Jutta SchlottDie Zeit entscheidet, was Literatur ist und bleibt
Manfred SchlüterEs gibt kein Rezept. Und es gibt viele Wege
Heike Eva SchmidtDiese Bestseller-Rankings sind wie das Wetter: nicht zu ändern
Ingrid SchmitzThemen, mit denen man sich sehr schwer tut, sollte man lassen
Anna SchneiderLesen, lesen, lesen. Und erst dann schreiben
Stephanie SchneiderManche Verlage sind zu ängstlich und trauen Kindern viel zu wenig zu
Renate SchoofEs geht um neue Gedanken
Charlotte SchroeterIch bin überzeugt von meinem Schreibstil und meinen Ideen
Ursula SchröderErfolg ist nun mal nicht planbar
Jens SchumacherIch schreibe, worauf ich Lust habe
Regina SchymiczekDie Leser können meine Angaben vor Ort überprüfen
Brigitte SchärGefragt ist ja, was neu und unverbraucht ist
Henning SchöttkeMan sollte sich intensiv mit dem Handwerk beschäftigen
Andrea SchützeIch mag Feen, schwebende Zaubertandems und sprechende Polizeihunde
Armgard SeegersNatürlich sitzen die Diskurswächter in den Redaktionen
Christina SeidelKritik annehmen, auch wenn es mitunter weh tut
Pete SmithZum Glück gibt es weiterhin Nischen ernsthafter Kritik
Henrike SpohrIch habe einfach geschrieben und das mit Spaß an der Sache
Ursula SternbergIch schätze Autoren, die eine eigene, unverwechselbare Sprache haben
Ilka StitzBuchhändler müssten Empfehlungen abseits der ausgetretenen Pfade geben
Rolf StolzIch erwarte Sachkenntnis und Mut
Ulrich StraeterVerlag sucht Autor“, das ist äußerst verdächtig
Jan StressenreuterJeder Mensch mag Hitlisten
Ingrid StroblAuthentisch bleiben, nichts nachmachen
Reinhard StrüvenIch schreibe auf der Flucht
Ulrike SárkányIch glaube eigentlich, dass die jungen Autoren heute manchmal zu wenig Mut haben
Jochen TillIch kann mir keine Schreibblockade leisten, also hatte ich bisher auch keine
Jutta TreiberDer direkte Kontakt mit dem Leser ist mir wichtig
Holger UcherVon diesen Bestseller-Listen distanziere ich mich scharf
Angela WaidmannDenken Sie darüber nach, ob ihre Ideen frisch und originell sind
J. Monika WaltherDas Wichtigste ist, ein Profil zu gewinnen und nicht den Moden hinterher zu rennen
Ursula Maria WartmannÜberflüssiges Streichen, auch wenn man es aus dem Herzen reißen muss
Nadine d’Arachart und Sarah WedlerUnsere allererste Sex-Szene war auch ganz schön holprig
T. A. WegbergIch glaube, dass die Relevanz von Feuilleton-Besprechungen weiter abnimmt
Lisa WeichartDisziplin. Jeden Tag eine halbe Stunde schreiben
Barbara WendelkenDer Leser möchte nicht belehrt werden
Joe WentrupMan muss auch Mut zum Experiment haben.
Ruben WickenhäuserHört auf zu jammern, ihr habt es euch so erarbeitet
Norbert WiegelmannManchmal stellt es eine Gratwanderung dar, in die Untiefen seiner eigenen Persönlichkeit hinabzusteigen
Wolfgang WiekertSchreiben ist für mich Lebensinhalt, fast schon Sucht
Stefan WilfertIch muss das schreiben, was ich will und nicht das, was irgend einem Ranking folgt
Manu WirtzIch vertraue meinem Unterbewusstsein voll und ganz
Klaus-Peter WolfWem soll ich denn sonst verpflichtet sein, wenn nicht meinen Lesern?
Gabriella WollenhauptMan muss als Autor kritikfähig sein
Christoph WortbergOhne Disziplin braucht man gar nicht erst anzufangen
Heike WulfSchreiben ist Freiheit im Denken
Joachim ZelterViel zu viele Bücher sind heutzutage Fehlervermeidungsbücher
Frank ZumbrockDie größten Fehler entstehen durch Unwissenheit und OberflächlichkeitMehr als 100.000 neue Bücher werden jedes Jahr in deutscher Sprache veröffentlicht. Die Lesegewohnheiten sind bunt und reichen von Fiction über Kinder- und Jugendliteratur bis hin zu Sachbüchern. Entsprechend vielfältig ist auch die Welt der Schriftsteller. Hier finden sich tolle Interviews mit Autoren, die wir großartig finden!
A
ACHTEN, WILLI: Wer möchte nicht auf der Bestsellerliste stehen?
AECHTNER, ULI: Ich kann junge Autoren nur ermutigen, viele Fehler zu machen und dazu zu stehen
AHR, ISOLDE: Ich schwöre auf Lesungen und Fan-Pflege
AHRENS, RENATE: Für mich beginnt eine Geschichte immer mit einer Figur und nicht mit der Handlung
ALIOTH, GABRIELLE: Qualität – ist das ein Marketinginstrument?
ANDRZEJEWSKI, FRITZ JOHANN: Schreiben wirkt wie eine Medizin, tut gut, unterstützt
B
BANSCHERUS, JÜRGEN: Jeder einzelne Satz ist schwer
BEHR, RENATE: Ein gutes Manuskript findet letztlich einen Verlag
BEISSWENGER, KAI: Keine Chance für No-Name-Autoren
BITTNER, WOLFGANG: Für mich sind Mund-zu-Mund-Empfehlungen wichtig
BORKSCHERT, EMLIN: Keiner hält viel von Bestsellerlisten und doch wollen alle draufstehen
BRANDIS, KATJA: Das Feuilleton wird immer elitär bleiben
BREITENFELLNER, KIRSTIN: Das Feuilleton kreist um immer weniger Bücher
BREMERMANN, WILFRIED: Seilschaften gibt es eben nicht nur in der Politik
BROSCHE, HEIDEMARIE: Naturschilderungen sind überhaupt nicht mein Ding
BRUNNER, WOLFGANG: Persönlich ist immer noch besser als Internetkontakt
BYDLINSKI, GEORG: Eigentlich beeinflusst einen jedes Buch, das man liest
BÜCHEL, SIMAK: Sichtbarkeit um jeden Preis ist nicht mein Ziel
C
CAMPMANN, RAINER W.: Es ist nicht Bedingung, alles mit leichter Hand zu schreiben
CELIK, HIDIR: Neulinge sollen viele Lesungen veranstalten und so oft auftreten, wie es geht
CLAUS, ANDY: Jeder Autor verrät in seinen Büchern eine Menge über sich selbst
CZIESLA, WOLFGANG: Das Indirekte ist oft von größerem literarischen Reiz
CZUBA-KONRAD, SUSANNE: Der Literaturbetrieb ist sehr hierarchisch organisiert
CÖLFEN, HERMANN: Wenn sich die Feuilletons nicht ändern, wird die nächste Generation sie ignorieren
D
DANNE, CHRISTOPH: Soziale Netzwerke, ganz klar. Alles andere ist Steinzeit oder Ignoranz
DETERING, MONIKA: Die Romanidee vorher präzise strukturieren
DIJK, LUTZ VAN: In mir sind immer mehr Geschichten, als ich aufzuschreiben schaffe
E
ECKERT, HORST: Facebook ist eine Zeitvertrödelungsmaschine
EGYPTIEN, JÜRGEN: Alles auszusprechen ist eine Beleidigung der Fantasie des Lesers
EICKE, WOLFRAM: Eine Geschichte muss zu Ende gedacht sein
ENGELS, MATTHIAS: Politik ist einfach nicht das Thema, das mich literarisch stimuliert
F
FRANZ, CORNELIA: Bestsellerlisten zementieren eine Situation, die ich für nicht gut halte
FÜSSEL, DIETMAR: Satire darf alles. Ich bin Satiriker, also darf ich alles.
G
GARNSCHRÖDER, GISELA: Bei unseren Wanderungen kommen mir die besten Ideen für neue Bücher
GERBODE, WILLI F.: Ich meine, dass Schreiben Handwerk ist
GIGLER, RUDOLF: Bücherrankings sind wahrscheinlich nötig
GLASMACHER, ANKE: Ich glaube, Lyrik funktioniert nicht nach den Mechanismen des Marktes
GLINEUR, JEAN-LOUIS: Man muss einfach „machen“ und nicht warten, dass etwas passiert
GRILL, HARALD: Ich bin nicht bereit politische Zugeständnisse zu machen
GRONOVER, SABINE SCHULZE: Zu viel Empfindlichkeit führt meiner Meinung nach nur zur Falschheit
GROSSE-OETRINGHAUS, HANS-MARTIN: Ich denke, ich kann besser schreiben, als mich vermarkten
GRUNER, STEFAN T.: Bestsellerlisten kümmern mich nur literatursoziologisch
GÜNTHER, HERBERT: Ich erwarte von mir und anderen Autoren, dass wir unserem Gewissen folgen
H
HAAS, MEIKE: Bestsellerlisten sind ja eine Realität
HABERSACK, CHARLOTTE: Neue Figuren, eine neue Welt erschaffen, ist unheimlich anstrengend
HABETS, RENATE: Schwer tue ich mich, wenn ich meinen Romanfiguren Leid und Trauer zumute
HASSENMÜLLER, HEIDI: Ich schreibe so, wie ich es recherchiert habe
HAUCK, THOMAS J.: Auf jeden Fall nie nach dem Markt schielen
HENKE, SANDRA: Das Prädikat „Bestsellerautor“ hat an Wertigkeit verloren
HERGARTEN, RALF: Ich schreibe auch mitten in der Nacht, wenn mir eine gute Idee kommt.
HEROLD, ERASMUS: Wettbewerb belebt das Geschäft
HOFER, ANGELIKA: Ich schreibe wenn ich gerade in Stimmung bin
HOFFMANN, KLAUS W.: Wer als Autor „heiße Eisen“ anfasst kann sich die Finger verbrennen
HOLTKÖTTER, STEFAN: Kaffee, Zucker, Alkohol und Zigaretten
HUCKEBRINK, ALFONS: Ausdauer, Beharren, Klausur
HURAY, JUDITH LE: Es muss nicht jeder alles können und alles schreiben
HÖRA, DANIEL: Als Schriftsteller ist es vor allem wichtig, seine eigene Stimme zu finden
I
ISERMEYER, JÖRG: Bedeutung ist einfach ein knappes Gut – da wird es nie ein Rezept zum Ruhm geben.
J
JESCHKE, MATHIAS: Ich freue mich über Graswurzel-Marketing
JÜRGENS, MARTIN: Ich empfehle die Produktion kleiner unappetitlicher Skandale
K
KARNOFSKY, EVA: Neulingen würde ich raten, sich nicht entmutigen zu lassen
KASMANN, GUIDO: Et hät noch immer jot jejange!
KLUSEMANN, BETTINA: Ich setze auf Vernetzung im Internet
KLUSEN, PETER: Ein Buch ist eben kein Auto und kein Waschmittel
KNIPPSCHILD, JOHANNES: Ich erwarte von einem Schriftsteller, dass er ehrlich und authentisch ist
KOHL, ERWIN: Die Chance der Newcomer liegt in der Originalität
KROHN, TIM: Vertraue darauf, dass du als Mensch reicher als nötig bist
KRUSE, MARGIT: Das Skript überarbeiten, überarbeiten und nochmals überarbeiten
KUBIN, WOLFGANG: Der Markt ist mir gleichgültig.
KÖLPIN, REGINE: Ich schreibe grundsätzlich nur das, wo ich mich zu Hause fühle.
KÖNIG, VOLKER: In mir baut sich mit der Zeit ein gewisser Schreibdruck auf
L
LANDAU, HORST: Viele Bücher, die ich so lese, gehen einfach so durch mich durch
LANGE, KATHRIN: Viele Leute halten die Spiegelbestsellerliste für eine Empfehlungsliste
LANGE, USCHI: Ich meine, weniger ist mehr
LAUSEN, BETTINA: Die Zeit zum Schreiben nehme ich mir einfach
LEONHARDT, CLAUS-PETER: Es sind unfreie Zeiten des Geistes
LIEBERS, VERENA: Mund-zu-Mund-Propaganda ist in jedem Fall unschlagbar!
LUDWIGS, SABINE: Inspiriert werde ich durch das reale Leben, nicht von anderen Schriftstellern
M
MAND, ANDREAS: Mein Ansatz war eher, dem Markt zu entgehen
MARKERT, EVA: Ich finde es generell schwierig, Gefühle nachvollziehbar darzustellen
MAUZ, CHRISTOPH: Gesundes Zutrauen zu den eigenen Texten
MEBS, GUDRUN: Punkt Vier geht es an die Schreibmaschine!
MENNEN, FELIX: Die Geschichten müssen für sich sprechen
MEYER-PYRITZ, MARTIN: Religiöse Werte werden leider von vielen Medien respektlos behandelt
MICHAELIS, JAN: Ich glaube nicht, dass Neulinge sich auf Marketing einlassen dürfen
MIERSWA, ANNETTE: Ich denke, wirklich gute Newcomer (…) werden immer wieder entdeckt
MOHL, NILS: Schreibblockaden sind ein Mythos
MUHR, URSULA: Das war für mich am schwersten, mir selbst frei zu geben
MUNZ, INGO: Schreibe ich nicht, bin ich nicht
MÜHL, KARL OTTO: Was nichts aussagt als sich selbst, ist langweilig
N
NAVARRO, FABIAN: Vom Mainstream ist Poetry Slam noch ein Stück weit entfernt
NESCH, THORSTEN: Die Erzählstimme variiert bei mir so stark wie die Protagonisten
NEUHAUS, KLAUS: Ich fühle mich eher wie das Rennpferd in der Startbox
NYMPHIUS, JUTTA: Lesungen, Lesungen, Lesungen!
P
PELZ, MONIKA: Ich verwende meine ganze Energie lieber darauf, gut zu schreiben
PEUCKMANN, HEINRICH: Mich nervt die vorherrschende Befindlichkeitsliteratur
POLANDER, ROLF: Viele Autoren sind später froh, dass ihre Erstlinge nie veröffentlicht wurden
PREUSS, JÜRGEN: Satirische Gedichte laufen außer Konkurrenz
Q
QUINKE, SIBYL: Ich bezweifele, dass Bestsellerlisten echte Rankings sind
R
RATH, BARBARA: Wer publiziert, veröffentlicht in & mit jedem Werk einen Teil seiner selbst
RAVEN, ACHIM: Literarische Kritik ist immer Sprachkritik
RESCHKE, KATHARINA: Seid größenwahnsinnig, glaubt an das Unmögliche und schreibt, schreibt, schreibt
REST, FRANCO: Meine Bücher passen nicht in eine Bestsellerliste
ROSE, BARBARA: Gute Kritiker suchen und Kritik auch wirklich ernst nehmen
RUBIN, BILLIE: Der Literaturbetrieb ist nun mal ein Insiderzirkel
RUDOLPH, ULRIKE: Gute Früchte brauchen Zeit zum Reifen
S
SCHEFFLER, URSEL: Es ist wie beim Fußball: Viele wollen spielen, aber nur wenige werden Superstars
SCHELHOVE, ULRIKE: Einen erfüllenderen Beruf könnte es für mich gar nicht geben
SCHLEHECK, REGINA: Selbst Bestseller garantieren noch kein sicheres und auch kein hohes Einkommen
SCHLEICH, ELKE: Kontinuierliche Pressearbeit ist wichtig
SCHLOTT, JUTTA: Die Zeit entscheidet, was Literatur ist und bleibt
SCHLÜTER, MANFRED: Es gibt kein Rezept. Und es gibt viele Wege
SCHMIDT, HEIKE EVA: Diese Bestseller-Rankings sind wie das Wetter: nicht zu ändern
SCHMITZ, INGRID: Themen, mit denen man sich sehr schwer tut, sollte man lassen
SCHNEIDER, ANNA: Lesen, lesen, lesen. Und erst dann schreiben
SCHNEIDER, STEPHANIE: Manche Verlage sind zu ängstlich und trauen Kindern viel zu wenig zu
SCHOOF, RENATE: Es geht um neue Gedanken
SCHROETER, CHARLOTTE: Ich bin überzeugt von meinem Schreibstil und meinen Ideen
SCHRÖDER, URSULA: Erfolg ist nun mal nicht planbar
SCHUMACHER, JENS: Ich schreibe, worauf ich Lust habe
SCHYMICZEK, REGINA: Die Leser können meine Angaben vor Ort überprüfen
SCHÄR, BRIGITTE: Gefragt ist ja, was neu und unverbraucht ist
SCHÖTTKE, HENNING: Man sollte sich intensiv mit dem Handwerk beschäftigen
SCHÜTZE, ANDREA: Ich mag Feen, schwebende Zaubertandems und sprechende Polizeihunde
SEEGERS, ARMGARD: Natürlich sitzen die Diskurswächter in den Redaktionen
SEIDEL, CHRISTINA: Kritik annehmen, auch wenn es mitunter weh tut
SMITH, PETE: Zum Glück gibt es weiterhin Nischen ernsthafter Kritik
SPOHR, HENRIKE: Ich habe einfach geschrieben und das mit Spaß an der Sache
STERNBERG, URSULA: Ich schätze Autoren, die eine eigene, unverwechselbare Sprache haben
STITZ, ILKA: Buchhändler müssten Empfehlungen abseits der ausgetretenen Pfade geben
STOLZ, ROLF: Ich erwarte Sachkenntnis und Mut
STRAETER, ULRICH: Verlag sucht Autor“, das ist äußerst verdächtig
STRESSENREUTER, JAN: Jeder Mensch mag Hitlisten
STROBL, INGRID: Authentisch bleiben, nichts nachmachen
STRÜVEN, REINHARD: Ich schreibe auf der Flucht
SÁRKÁNY, ULRIKE: Ich glaube eigentlich, dass die jungen Autoren heute manchmal zu wenig Mut haben
T
TILL, JOCHEN: Ich kann mir keine Schreibblockade leisten, also hatte ich bisher auch keine
TREIBER, JUTTA: Der direkte Kontakt mit dem Leser ist mir wichtig
U
UCHER, HOLGER: Von diesen Bestseller-Listen distanziere ich mich scharf
W
WAIDMANN, ANGELA: Denken Sie darüber nach, ob ihre Ideen frisch und originell sind
WARTMANN, URSULA MARIA: Überflüssiges Streichen, auch wenn man es aus dem Herzen reißen muss
WEDLER, NADINE D’ARACHART UND SARAH: Unsere allererste Sex-Szene war auch ganz schön holprig
WEGBERG, T. A.: Ich glaube, dass die Relevanz von Feuilleton-Besprechungen weiter abnimmt
WEICHART, LISA: Disziplin. Jeden Tag eine halbe Stunde schreiben
WENDELKEN, BARBARA: Der Leser möchte nicht belehrt werden
WENTRUP, JOE: Man muss auch Mut zum Experiment haben.
WICKENHÄUSER, RUBEN: Hört auf zu jammern, ihr habt es euch so erarbeitet
WIEKERT, WOLFGANG: Schreiben ist für mich Lebensinhalt, fast schon Sucht
WILFERT, STEFAN: Ich muss das schreiben, was ich will und nicht das, was irgend einem Ranking folgt
WIRTZ, MANU: Ich vertraue meinem Unterbewusstsein voll und ganz
WOLF, KLAUS-PETER: Wem soll ich denn sonst verpflichtet sein, wenn nicht meinen Lesern?
WOLLENHAUPT, GABRIELLA: Man muss als Autor kritikfähig sein
WORTBERG, CHRISTOPH: Ohne Disziplin braucht man gar nicht erst anzufangen
WULF, HEIKE: Schreiben ist Freiheit im Denken
Z
ZELTER, JOACHIM: Viel zu viele Bücher sind heutzutage Fehlervermeidungsbücher
ZUMBROCK, FRANK: Die größten Fehler entstehen durch Unwissenheit und Oberflächlichkeit

