Werke von Christoph Wortberg
Kein Cover verfügbar Der Ernst des Lebens macht auch keinen Spaß
Lenny hat seinen älteren Bruder Jakob immer bewundert. Nach dessen Tod gerät nicht nur die Familie aus dem Gleichgewicht; Lenny muss auch das Bild hinterfragen, das er sich von seinem Bruder gemacht hat. Als er Rosa begegnet, die Jakob von einer anderen Seite kannte, beginnt eine schmerzhafte Annäherung an die Wahrheit. Wortberg schreibt über Trauer, Erwartungen und den Wunsch, ein eigenes Leben führen zu dürfen. Gerade die leisen Szenen machen den Jugendroman eindringlich: Nicht jede Antwort ist tröstlich, aber Schweigen hilft noch weniger.
Kein Cover verfügbar Easy
Alex ist vierzehn und plötzlich für seine jüngeren Zwillingsbrüder verantwortlich. Seine Mutter bleibt nach schweren Verlusten im Bett, der Haushalt gerät außer Kontrolle, und eine Mitarbeiterin des Jugendamts droht die Familie auseinanderzureißen. Alex versucht mit ungewöhnlichen Tricks, Humor und wachsender Verzweiflung den Alltag zu retten. Seine Einfälle sind oft komisch, die Not dahinter ist es nicht. Wortbergs Jugendroman erzählt davon, wie früh Kinder erwachsen werden müssen, wenn Erwachsene ausfallen, und wie schwer es ist, rechtzeitig selbst Hilfe anzunehmen.
Kein Cover verfügbar Dieser eine Moment
Ein Augenblick jugendlichen Übermuts verändert Jans Leben: Ein Autofahrer muss ihm ausweichen und verunglückt, eine Mitfahrerin verliert ihr Augenlicht. Jan flieht, doch die Schuld lässt ihn nicht los. Als er Catrin später zufällig wiederbegegnet, kann er ihr nicht sagen, dass er an ihrem Unglück beteiligt war. Eine Beziehung entsteht unter dem Schatten einer verborgenen Wahrheit. Wortberg erzählt daraus keine einfache Liebesgeschichte, sondern eine Auseinandersetzung mit Feigheit, Verantwortung und dem Wunsch nach einem anderen Leben. Jede neue Nähe macht Jans Geheimnis gefährlicher.
Kein Cover verfügbar Die Farbe der Angst
In einem verlassenen Gebäude wird der Jugendliche Felix tot aufgefunden. Die ermittelnde Kommissarin stößt bei seinen Bekannten auf eine Wand aus Schweigen. Tobias, Heiko und Marc waren mit Felix eng verbunden, doch offenbar möchte keiner erzählen, was geschehen ist. Erst allmählich wird sichtbar, wie Gruppendruck und Ausgrenzung die Beziehungen geprägt haben. Der Jugendkrimi richtet den Blick weniger auf einen raffinierten Täter als auf das gefährliche Wegsehen einer Gruppe. Seine bedrückende Spannung erwächst daraus, wie viel Unheil Menschen durch Schweigen zulassen.