Werke von Gudrun Mebs
Kein Cover verfügbar Sonntagskind
Die achtjährige Ich-Erzählerin lebt in einem Heim und sehnt sich danach, wie andere Kinder sonntags besucht und mitgenommen zu werden. Als sie endlich eine Sonntagsmutter kennenlernt, ist die Enttäuschung zunächst groß: Ulla bietet keine teuren Geschenke und keinen glanzvollen Ausflug, sondern ist zerstreut, unordentlich und voller unerwarteter Ideen. Nach und nach entsteht eine Nähe, die sich nicht kaufen lässt. Gudrun Mebs schildert die Hoffnung auf Zugehörigkeit aus der Sicht eines Kindes, ohne die verletzlichen Gefühle zu verniedlichen. Das Buch gewann den Deutschen Jugendliteraturpreis.
Kein Cover verfügbar »Oma!«, schreit der Frieder
Wenn Frieder seine Oma ruft, ist meist schon etwas passiert – oder es wird in den nächsten Minuten etwas geschehen. Der lebhafte Junge steckt voller Einfälle, die Erwachsenen wenig vernünftig vorkommen, und findet in seiner Oma eine ungewöhnlich gelassene Verbündete. Die kurzen Geschichten leben von Dialogen, kleinen Katastrophen und einer Beziehung, in der beide Figuren ihren eigenen Kopf behalten. Statt eine makellose Bilderbuchfamilie vorzuführen, zeigt Gudrun Mebs Nähe durch Streit, Versöhnung und gemeinsames Lachen. Der Band eignet sich besonders zum Vorlesen.
Kein Cover verfügbar Ferien nur mit Papa
Maja hat wenig Lust, mit ihrem Vater in den Urlaub zu fahren. Dass er sie mit einem Kosenamen anspricht, aber ihre Vorlieben kaum kennt, macht die Sache nicht leichter. Als das geplante komfortable Ferienhaus ausfällt und beide in einer heruntergekommenen Hütte landen, können sie einander nicht länger ausweichen. Maja sitzt im Rollstuhl, doch die Geschichte macht daraus weder eine Tragödie noch eine Heldenerzählung. Viel wichtiger ist die Frage, ob Vater und Tochter endlich zueinanderfinden. Ein unaufgeregter Roman über Selbstständigkeit, Nähe und das Wiederentdecken einer Familie.