Meike Haas

Geboren 1970 in Laupheim; aufgewachsen in Biberach an der Riß

Meike Haas – Autorenporträt
Foto: Kathrin Schäfer

„Das Einzige was mich an Bestsellerlisten ärgert, ist, dass sich die Buchhandelsketten so kritiklos daran orientieren und diese Stapel der immer gleichen Bücher in den Eingangsbereich stellen.“

Meike Haas

Interview

Fun Facts

  • Die niedrigen Dachschrägen der Wohnung ihrer Familie wurden zur Vorlage für Karlas Zimmer in „Piratenjäger“: Wenn es stark regnete, klang es dort wie an Bord eines Segelschiffs.
  • Den Vorsatz, abends nochmals am Manuskript zu arbeiten, brach sie regelmäßig: Im FaBü-Gespräch berichtete sie, dass sie den abendlichen Schreibtermin nie einhielt.
  • Weil sich die Kommunikation Jugendlicher durch WhatsApp und Facebook veränderte, überlegte sie, sich gründlich einzuarbeiten oder fortan lieber Bücher für Kinder unter der Smartphone-Grenze zu schreiben.

Werke von Meike Haas

Buchcover: Piratenjäger

Piratenjäger

Karla liegt in ihrer Dachwohnung und träumt sich über das Meer, als sie tatsächlich auf dem Schiff von Kapitän Fippe Geier landet. Die ungewöhnliche Reise wirft sie mitten in einen Konflikt zwischen Piraten und Meerjungfrauen. Dolores bittet um Hilfe, denn ein Schatz soll mit einem raffinierten Trick geraubt werden. Karla würde lieber wieder nach Hause, doch bald ist sie die wichtigste Verbündete des eigensinnigen Kapitäns. Haas erzählt ein kindgerechtes Abenteuer über Mut, Vorstellungskraft und das Vergnügen, vertraute Grenzen hinter sich zu lassen.

Buchcover: Schurkenstraße 7

Schurkenstraße 7

Als Lina mit ihren Eltern in die Schurkenstraße zieht, wirken die Nachbarn auf den ersten Blick freundlich. Doch ihre Gesichter und Fähigkeiten verändern sich auf unheimliche Weise. Besonders Edi Ebsbeck scheint mehr zu können als ein gewöhnlicher Mensch. Die Erwachsenen bemerken nichts oder wollen nichts bemerken. Gemeinsam mit Wendelin beschließt Lina, den Verdächtigen auf die Schliche zu kommen. Zwischen Grusel, Komik und Nachbarschaftsidylle entwickelt Haas eine Geschichte über zwei Kinder, die ihren Beobachtungen trauen und dem Schrecken nicht einfach aus dem Weg gehen.

Buchcover: Der ausgebüxte Weihnachtsesel

Der ausgebüxte Weihnachtsesel

Bei Familie Gregorian ist kurz vor Weihnachten von Besinnlichkeit wenig zu spüren. Mira hofft immer noch auf ein eigenes Haustier, Selina würde lieber Geld als einen neuen Pullover bekommen, und ihre Mutter möchte mit den beiden Plätzchen und Stollen backen. Da meldet die Zeitung einen verschwundenen Esel aus der lebendigen Krippe. Die ausgesetzte Belohnung weckt den Ehrgeiz der Schwestern. Aus der Suche entwickelt sich ein turbulentes Weihnachtsabenteuer. Haas erzählt zugleich vom Streit und der Solidarität zweier Mädchen, die sich sonst selten einig sind.