Geboren am 14. September 1955 in Sydney, Australien
Werke von Geraldine Brooks
Kein Cover verfügbar Das Pesttuch
Im englischen Dorf Eyam bricht im siebzehnten Jahrhundert die Pest aus. Die Bewohner entschließen sich, den Ort nicht zu verlassen, damit sich die Krankheit nicht weiter ausbreitet. Diese Entscheidung fordert ihnen immer größere Opfer ab. Misstrauen, Hexenwahn und Verzweiflung nehmen zu, während die junge Witwe Anna Frith Kranken hilft und neue Wege der Selbstbestimmung entdeckt. Brooks verwendet ein historisches Ereignis als Ausgangspunkt für einen Roman über eine Gemeinschaft im Ausnahmezustand. Gerade in der Krise muss sich zeigen, was Solidarität und Mut tatsächlich wert sind.
Kein Cover verfügbar Auf freiem Feld
Mr. March verlässt seine Frau und die vier Töchter, die aus dem Roman „Little Women“ bekannt sind, um im amerikanischen Bürgerkrieg als Feldprediger zu dienen. In Briefen versucht er, seine Erfahrungen in Worte zu fassen, doch vieles bleibt unausgesprochen. Gewalt und soziale Widersprüche stellen seinen Glauben an das Gute auf eine harte Probe. Brooks erzählt die bekannte Familiengeschichte aus der Perspektive einer bisher abwesenden Figur neu. Dabei fragt sie nach Verantwortung und Schuld und danach, wie viel Wahrheit eine Ehe aushält.
Kein Cover verfügbar Das Gemälde
Im Kentucky des neunzehnten Jahrhunderts kümmert sich der versklavte Jarret um den berühmten Rennhengst Lexington. Das Pferd gewinnt Rennen, doch die Leistung seiner schwarzen Betreuer gerät lange in Vergessenheit. Ein Gemälde und das Skelett des Hengstes verbinden später unterschiedliche Menschen und Epochen. In der Gegenwart versuchen zwei Forscher, die Geschichte hinter den erhaltenen Spuren zu rekonstruieren. Brooks verknüpft Kunst, Tiermedizin und die Geschichte des amerikanischen Rassismus. Ihre eigentliche Frage lautet, wessen Lebensleistung bewahrt wird und wessen Namen aus den Archiven verschwinden.
Kein Cover verfügbar Der letzte Montag im Mai
Ein Anruf aus Washington beendet Geraldine Brooks’ bisheriges Leben: Ihr Mann Tony Horwitz ist während einer Buchreise plötzlich gestorben. Zunächst bleibt kaum Raum für Trauer, weil Verpflichtungen und organisatorische Aufgaben alles bestimmen. Erst Jahre später reist Brooks allein auf die abgelegene Flinders Island vor Tasmanien. Dort beginnt sie, den Verlust schriftlich zu erkunden. Das persönliche Erinnerungsbuch erzählt von der Zeit nach einer Katastrophe, von Ritualen und Einsamkeit, aber auch davon, warum Abschied nicht mit dem Erledigen aller notwendigen Formalitäten abgeschlossen ist.