Hans-Wilm Schütte

* 1948 in Varel; Reiseautor, Chinapublizist

Hans-Wilm Schütte – Autorenporträt
Hans-Wilm Schütte

„China ist ein Universum.“

Hans-Wilm Schütte

Interview

Fun Facts

  • Der Autor war von 1979 (erste Chinareise) bis 2018 (bislang letzte Chinareise) insgesamt 41 mal in China unterwegs (Recherchereisen, Forschungsaufenthalte und Reiseleitungen).
  • Die ungewöhnlichste Reise führte von den Resten der Großen Mauer der West-Han (ca. 2100 Jahre alt), die im Wüstensand überdauert haben, per Taxi, Überlandbus, Privat-Pkw und Eisenbahn bis in die mongolische Steppe und weiter bis ans Meer - 5100 km über Land.
  • Eine chinesische Stadt kennt der Autor länger als die meisten heutigen Einwohner - seit 1973: Hongkong.

Werke von Hans-Wilm Schütte

Buchcover: Chinas Große Mauer. Die Wiederentdeckung eines Weltwunders. München: Orbis Verlag 2002

Chinas Große Mauer. Die Wiederentdeckung eines Weltwunders. München: Orbis Verlag 2002

Ergebnisse neuer historischer Forschungen zu den Grenzmauern etlicher Dynastien, neuer Entdeckungen chinesischer Archäologen und einer eigenen Recherchereise zu den Mauerresten ab 300 v. Chr. bis zur restaurierten Mauer von heute - mit entsprechend vielen Fotos.

Buchcover: Literarische Streifzüge durch Peking. Mit einem Vorwort von Jan Philipp Reemtsma. Gossenberg: Ostasien Verlag 2016 (Reihe Gelbe Erde 3)

Literarische Streifzüge durch Peking. Mit einem Vorwort von Jan Philipp Reemtsma. Gossenberg: Ostasien Verlag 2016 (Reihe Gelbe Erde 3)

Das Faszinosum der chinesischen Hauptstadt, die von Einheimischen wie von ausländischen Besuchern mal geschmäht, aber öfter noch bewundert wurde. Die mal längeren, mal kürzeren Zitate, aus diversen Sprachen ins Deutsche übersetzt, durch eigene Worte des Autors ergänzt und in den nötigen Kontext gesetzt, ergeben ein buntes Lesebuch, dessen Spektrum von den Sagen zu Pekings Entstehung bis in die unstete Gegenwart reicht.

Buchcover: Im Dienst des Irdischen. Buddhismus in China heute. Berlin: edition frölich 2019

Im Dienst des Irdischen. Buddhismus in China heute. Berlin: edition frölich 2019

Rund die Hälfte aller Buddhisten weltweit sind Chinesen. Ihr Glaube unterscheidet sich in überraschender Weise stark von dem, was man sich hierzulande unter Buddhismus vorstellt. Dabei kommt es zu Konflikten zwischen lokalen Interessen (Tourismusförderung), denen der Zentrale (Religionskontrolle) und denen der Gläubigen wie auch z.T. solchen der Klöster. Man erkennt: China ist in Sachen Religion ziemlich uneins. Das Buch widmet sich ganz der chinesischen Gegenwart und ist reich bebildert.

Buchcover: China unter der Lupe. Reportagen aus einer reichen Provinz. Gossenberg: Ostasien Verlag 2017 (Reihe Gelbe Erde 11)

China unter der Lupe. Reportagen aus einer reichen Provinz. Gossenberg: Ostasien Verlag 2017 (Reihe Gelbe Erde 11)

Was würde ein Ausländer, den man gewissermaßen als neuen Marco Polo auf den Weg schickt, über die Entwicklungen im heutigen China berichten? Das war die Idee, die einen großen chinesischen Verlag dazu bewog, den Autor mit der Erkundung der Provinz Zhejiang zu beauftragen. Er besuchte Dörfer, Klöster und Fabriken und lernte interessante Menschen kennen.