Lutz Steinbrück – Autorenporträt
Lutz Steinbrück, Berlin 2025 (c) Gabriele Summen

Lutz Steinbrück wohnt seit 2004 in Berlin und ist Autor, Musiker und Journalist. Er hat vier Gedichtbände (zuletzt „Bleiben wie’s nie war“, KLAK Verlag, Berlin 2025) und das Kinderbuch „Lucy und die Ohrwichtel“ (Undine Verlag, 2022) sowie die Magisterarbeit „Fremde Heimat. Vechta in der Lyrik Rolf-Dieter Brinkmanns“ (BIS Verlag, Oldenburg 2007).

Welche literarische Figur wärst du selbst gerne für einen Tag?

Jonathan Löwenherz

Welche Marotte oder Angewohnheit begleitet dich beim Schreiben?

Erste Ideen entstehen oft in der Bewegung oder außerhalb der Wohnung (im Zug, auf dem Rad, in einem Café oder draußen am Wasser). Ich halte sie in kleinen Notizheften fest und übertrage sie dann am PC in Dateien, um weiter daran zu arbeiten.

Mit welchem Schriftsteller – lebend oder verstorben – würdest du gerne einen Abend verbringen?

Oscar Wilde, Susan Sonntag

Wie autobiografisch sind deine Bücher? Wie viel von dir selbst fließt dort ein?

Die eigene Biografie ist immer eine Quelle für das Geschriebene. Bewusstes, Halbbewusstes, gespeicherte Bilder, Wahrnehmungen, Erinnerungen fließen in die Texte ein.

Was kannst du uns schon über dein nächstes Projekt verraten?

Ein italienisches Reisetagebuch (Arbeitstitel: „Wo Goethe nie war“)

Team Klassiker oder Team Gegenwartsliteratur – was inspiriert dich mehr und warum?

Beides kann mich gleichermaßend inspirieren. Zeitreisen in vergangene Epochen. Es gibt ja immer diverse Realitäten, Perspektiven, Lebensumstände als Basis von Literatur.

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