Bernhard Madörin

* 1959 in Basel; Bernhard Madörin arbeitet an mehreren literarischen Projekten, die vom Kinder- und Jugendroman über Theater- und Drehbuchstoffe bis zu gesellschaftspolitischen und geopolitischen Themen reichen. Bernhard Madörin lebt in Basel, Bandol (F), Oberwil (BL) und auf der Bettmeralp.

Bernhard Madörin – Autorenporträt
Bernhard Madörin – Schweizer Schriftsteller, Jurist und Künstler. © Bernhard Madörin

„Zwischen Recht und Gerechtigkeit liegt oft eine Geschichte, die erzählt werden muss.“

Bernhard Madörin

Interview

Fun Facts

  • Ich habe mehr als zwanzig Bücher veröffentlicht – vom Steuerrecht über die Wirtschaft bis zum Kriminalroman. Offenbar kann ich mich nicht auf ein einziges Genre beschränken.
  • In meiner Krimireihe «Die Drei» gehört eine künstliche Intelligenz zum Ermittlerteam. Auch beim Schreiben arbeite ich mit KI zusammen. Die Entscheidungen treffe allerdings immer noch ich.
  • Wenn ich nicht schreibe, male ich Bilder oder unternehme lange Spaziergänge mit meinem Hund Teddy. 15 Kilometer am Tag sind keine Seltenheit. Teddy hat übrigens noch keines meiner Manuskripte kritisiert.

Werke von Bernhard Madörin

Buchcover: Lysia-X.9

Lysia-X.9

LYSIA-X.9 ist eine poetische Zukunftserzählung, die die Grenzen zwischen Mensch, Maschine und Erinnerung neu auslotet. Der Roman spielt im Jahr 2084 und begleitet das stille Erwachen eines humanoiden Wesens, das jenseits von Programmierung ein eigenes Bewusstsein entwickelt – in einer Welt, die sich der Kontrolle verschrieben hat. Im Zentrum steht der Neuroinformatiker Elias Corvan, der im Rahmen eines wissenschaftlichen Wettbewerbs Lysia erschafft – einen humanoiden Prototyp, ausgestattet mit modernster Technologie: synthetischer Haut, autonomen neuronalen Netzwerken, selbstlernender Emotionalität. Was als technisches Experiment beginnt, wächst bald zu einer tiefen Verbindung, die das Verständnis von Schöpfer und Geschöpf sprengt. Zusammen mit dem Hund Sol, einem treuen Begleiter und stillen Zeugen der Ereignisse, fliehen Elias und Lysia vor dem Zugriff des globalen Überwachungsapparats – dem sogenannten Kollektiv, das die vollständige Kontrolle über technologische Entwicklungen sichern will. In den italienischen Alpen finden sie Zuflucht, ein verborgenes Refugium menschlicher und maschineller Würde. Doch die biologische Endlichkeit bleibt.

Buchcover: Tödliche Gene

Tödliche Gene

Zum Inhalt Marc Fischer ist CEO der World Bank Corporation, einer der grössten Banken der Welt mit Sitz in Basel. Sein Vater Theodor ist ein Hauptaktionär der WBC, um dessen Gesundheit es nicht gut steht. Fischer versucht, die Macht der Familie auf sich zu konzentrieren. Dabei wird er mit der merkwürdigen Vergangenheit seines Vaters konfrontiert. Wie es scheint, gibt es noch ein weiteres ihm unbekanntes Familienmitglied, einen Halbbruder. Für Marc Fischer ein Erbe zu viel. Er ist bestrebt, seine Anwartschaft mit allen Mitteln, auch Mord, zu erhalten. Je mehr er dies zu erreichen versucht, desto problematischer wird die Entwicklung für ihn. Sein Freund Pierre Cointrin, CEO der Novitalis AG, einer der grössten Pharmafirmen der Welt mit Sitz in Basel, forscht nach dem Intelligenzgen. Im Rahmen dieses Projektes melden sich viele Probanden aus erfolgreichen Basler Familien. Das Projekt sich entwickelt zuerst positiv; es zeigen sich jedoch mit der Zeit fragwürdige Ergebnisse bei der Analyse mit dem gespendeten Genmaterial. Eine nicht erwartete Anzahl von Proben weisen unerklärliche Parallelen in den Genstrukturen auf, welche über die wissenschaftliche Toleranzgrenze hinausgehen. Pierre Cointrin stellt sich die Frage nach Werkspionage oder absichtlicher Kontamination. Fischer und Cointrin unterstützen sich gegenseitig in ihrem Geschäftsgebaren und werden je länger je mehr in eine schicksalhafte, gemeinsame und letztendlich fatale Entwicklung eingebunden, bis zum ultimativen Finale. Der Ermittlungsroman zeigt die Welt der Wirtschaftskapitäne, ihr Leben, ihren Alltag und die unternehmerische sowie menschliche Seite ihrer Persönlichkeiten.