Dr. Aide Rehbaum

deutsche Autorin; spezialisiert auf Biografien, Romanbiografien und historische Sachbücher

Dr. Aide Rehbaum – Autorenporträt
© Dr. Aide Rehbaum

„Wann ein neuer Lebensabschnitt beginnt, ist mitunter erst nachträglich erkennbar. Wenn ein Dichter meint, jedem Anfang wohne ein Zauber inne, so bedeutet es nur, dass er nicht weit genug in die Vergangenheit zurückgegriffen hat, denn kein Anfang ist ohne Vorgeschichte. Ist nicht selbst die Erschaffung der Welt nach weitverbreitetem Konsens ohne Erfindung der Sprache undenkbar? Im vorliegenden Falle brauchte es sogar zwei Katastrophen, um das Glück in Fahrt zu bringen. ...“

Dr. Aide Rehbaum

Interview

Fun Facts

  • Der rohe Entwurf mit der Hand wird flüssig skizziert und beim Übertrag in den PC erfolgt die erste Überarbeitung. Mit jedem Lesen werden die Verbesserungen detaillierter.
  • Selbst das ödeste Fernsehprogramm kann Ideen generieren, und sei es nur ein markanter Name im Abspann. Ein Notizbuch liegt deshalb immer in der Nähe.
  • Zuhören, Geschehen ausbauen, Situationskomik aufgreifen, Konflikte weiterspinnen - ein Autor ist wie ein Schwamm und alles kann irgendwann brauchbar sein als Material.

Werke von Dr. Aide Rehbaum

Buchcover: Wie ein Fremdkörper im Wunderland. Ein Afrikaner in Deutschland

Wie ein Fremdkörper im Wunderland. Ein Afrikaner in Deutschland

Nigeria, Frankfurt, Bonn – Okoro wagt den mutigen Schritt, nach Deutschland zu ziehen. Doch nichts hätte ihn auf die kulturellen Unterschiede und skurrilen Eigenheiten der Deutschen vorbereitet. Statt der blumengeschmückten Universitäten, die auf den Werbeflyern für deutsche Hochschulen angepriesen worden waren, und freundlichen Begrüßungen findet er sich inmitten rauer Zollbeamter, schmutziger Hinterhöfe und einer Karnevalsmeute wieder, die ihn mit erschreckendem Benehmen konfrontiert. Und das ist erst der Anfang. Ein fesselnder biografischer Roman über den Sprung ins kalte Wasser, die Herausforderungen eines Neubeginns in einer fremden Welt, über kulturelle Missverständnisse, die Sehnsucht nach Heimat und eine unerwartete Reise der Selbstfindung.

Buchcover: Ich nähte für den Kaiser von Äthiopien. Die wahre Geschichte von Elise, einer Deutschen in Afrika

Ich nähte für den Kaiser von Äthiopien. Die wahre Geschichte von Elise, einer Deutschen in Afrika

Deutschland 1948. Das arme Nachkriegskind Elise geht als eines der ersten Au-pair-Mädchen nach England. Ihr Schicksal bringt die junge Frau bis nach Äthiopien, wo sie zur gefeierten Designerin der Herrscherfamilie aufsteigt. Das Land jedoch birgt bald Gefahren, die Strudel der Revolution reißen so manchen mit sich. Und dann sind da die vielen Kinder, die in Not und Elend vegetieren. Elise packt an.

Buchcover: Tod auf der Zeil. Strafverfolgung und soziales Milieu im Vormärz

Tod auf der Zeil. Strafverfolgung und soziales Milieu im Vormärz

Was für ein Zufall, dass es eine Familie zweimal trifft: Mord in zwei Städten mit unterschiedlichem Recht und in so kurzem zeitlichen Abstand! In Frankfurt wird 1846 ein Bankier in seiner Wohnung tot aufgefunden, seine Nichte ein Jahr später in Darmstadt Während der Darmstädter Fall zunächst als Unfall eingeordnet wird, ist die Lage in Frankfurt zweifelsfrei. Einer der Verhafteten schreibt im Gefängnis seine Memoiren, ein seltenes Zeugnis aus der Unterschicht.

Buchcover: Flammentod im Grafenhaus? Ein Indizienprozess als kulturhistorische Quelle

Flammentod im Grafenhaus? Ein Indizienprozess als kulturhistorische Quelle

Wie ist die Gräfin Görlitz zu Tode gekommen? Das fragen sich am 14.Juni 1847 die Einwohner von Darmstadt. Auf den ersten Blick ist der Fall eindeutig. Hinter verschlossener Tür lag eine zur Hälfte angekohlte Leiche neben einem umgestürzten Stuhl und vor einem brennenden Sekretär. War die exzentrische Dame mal wieder bei brennender Kerze eingeschlafen? Wer weiß, denn ihre Ehe soll nicht glücklich gewesen sein. Der Ehemann wird sogar von den unzensierten Zeitungen der Nachbarstaaten verdächtigt, seine Gattin auf dem Gewissen zu haben.