Christian Urech

* 1955 in Menziken; Schweizer Buchautor und Journalist, verfasst Sachbücher, Romane, dystopische Romane und Krimis

Christian Urech – Autorenporträt
© Christian Urech

„Sprache ist mehr als ein Mittel zur Verständigung – sie ist unser Medium zur Welterfahrung. Ohne Sprache keine Unterscheidung von Ich und Du, von Ding und Gefühl, von Jetzt und Damals. Sprache macht Differenz sichtbar. Sie schafft Kategorien, Begriffe, Bedeutungen. Sie benennt – und verändert damit zugleich das Benannte. Wer "Wald" sagt, hat bereits entschieden, was er sieht – und was nicht.“

Christian Urech

Interview

Fun Facts

  • "Christian Urech spricht besser Indonesisch als Hochdeutsch – Letzteres behauptet jedenfalls sein Schweizer Akzent." Das wäre eine humorvolle Zuspitzung, sofern du dich darin wiedererkennst.
  • "Als Deutschlehrer beschäftigt er sich beruflich mit Sprachregeln – als Schriftsteller nimmt er sich die Freiheit, sie zu brechen."
  • "Während er an seinem autobiografischen Roman arbeitete, traf er nach über vierzig Jahren dessen zentrale Figur wieder – und wurde ihr Trauzeuge."
  • Vom Bücherverkaufen zum Büchermachen: Christian Urech absolvierte eine Buchhändlerlehre. Heute schreibt, übersetzt und verlegt er selbst – Bücher begleiten ihn also auf beiden Seiten des Ladentischs.
  • Ein Kalender als Beruf: Viele Jahre arbeitete er als Redaktor des Pestalozzi-Kalenders, der Generationen von Schweizer Schulkindern begleitete.
  • Sprachliche Wahlheimat: Der Schweizer Autor spricht recht gut Indonesisch. Mit dem Javanischen tut er sich allerdings noch schwer – obwohl sein langjähriger Partner aus Ostjava stammt.

Werke von Christian Urech

Buchcover: Das Gegenteil von warm ist heiss. Wie Sprache unser Bewusstsein formt

Das Gegenteil von warm ist heiss. Wie Sprache unser Bewusstsein formt

Warum gilt kalt als Gegenteil von warm – und nicht heiss? Schon eine einfache Frage kann vertraute Denkgewohnheiten ins Wanken bringen. ​ Sprache hilft uns, die Welt zu verstehen. Zugleich lenkt sie unseren Blick: Wörter ordnen, bewerten und grenzen aus. Sie schaffen Zugehörigkeit, vermitteln Überzeugungen und lassen manches selbstverständlich erscheinen, das durchaus hinterfragt werden könnte. ​ Christian Urech erkundet die Beziehung zwischen Sprache, Denken und Wirklichkeit. Er fragt nach den Ursprüngen der Sprache, ihren Verbindungen zu Religion und Philosophie und ihrem Gebrauch in Politik und Gesellschaft. Auch die Literatur kommt zu Wort: als Möglichkeit, Erfahrungen auszudrücken und die Grenzen des Sagbaren zu erweitern. ​ Anschauliche Beispiele, persönliche Erfahrungen und die Auseinandersetzung mit literarischen Werken laden dazu ein, genauer hinzuhören – und dem eigenen Sprachgebrauch auf die Spur zu kommen. ​ Ein Buch für neugierige Menschen, die wissen möchten, was wir mit Wörtern machen und was Wörter mit uns machen. ​

Buchcover: Zombies wie du und ich. Dystopischer Roman

Zombies wie du und ich. Dystopischer Roman

Was geschieht, wenn die Menschen nicht mehr sterben können? Eine neue Pandemie breitet sich aus. Doch das Virus macht die Menschen nicht krank: Es verhindert ihr Altern und verleiht ihren Körpern eine ungeheure Regenerationsfähigkeit. Krankheiten und Verletzungen verlieren ihren Schrecken. Der alte Traum von der Unsterblichkeit scheint Wirklichkeit zu werden. ​ Die Schweizer Bundespräsidentin beruft ein Expertengremium ein. Bald zeigt sich: Eine Welt ohne Tod stellt alles infrage – Medizin und Recht, Wirtschaft und Religion, das Zusammenleben und den Wert des einzelnen Lebens. Was bedeutet Verantwortung, wenn selbst tödliche Gewalt ihre Endgültigkeit verliert? Und was wird aus der Zukunft, wenn niemand mehr Platz macht? ​ Während die Fachleute nach Antworten suchen, überlebt ein Gymnasiast einen Amoklauf. Sein Schicksal führt mitten hinein in die verstörenden Widersprüche einer Gesellschaft, der das Sterben abhandengekommen ist. ​ Christian Urech spielt eine ungeheuerliche Möglichkeit durch und hält dabei unserer Gegenwart den Spiegel vor. Gesellschaftssatire, philosophische Fragen und menschliche Abgründe verbinden sich zu einem Roman über die Folgen eines vermeintlichen Menschheitsglücks. ​ Wie erstrebenswert ist ewiges Leben, wenn wir dieselben bleiben? ​ Sprache hilft uns, die Welt zu verstehen. Zugleich lenkt sie unseren Blick: Wörter ordnen, bewerten und grenzen aus. Sie schaffen Zugehörigkeit, vermitteln Überzeugungen und lassen manches selbstverständlich erscheinen, das durchaus hinterfragt werden könnte. ​ Christian Urech erkundet die Beziehung zwischen Sprache, Denken und Wirklichkeit. Er fragt nach den Ursprüngen der Sprache, ihren Verbindungen zu Religion und Philosophie und ihrem Gebrauch in Politik und Gesellschaft. Auch die Literatur kommt zu Wort: als Möglichkeit, Erfahrungen auszudrücken und die Grenzen des Sagbaren zu erweitern. ​ Anschauliche Beispiele, persönliche Erfahrungen und die Auseinandersetzung mit literarischen Werken laden dazu ein, genauer hinzuhören – und dem eigenen Sprachgebrauch auf die Spur zu kommen. ​ Ein Buch für neugierige Menschen, die wissen möchten, was wir mit Wörtern machen und was Wörter mit uns machen. ​Warum gilt kalt als Gegenteil von warm – und nicht heiss? Schon eine einfache Frage kann vertraute Denkgewohnheiten ins Wanken bringen. ​ Sprache hilft uns, die Welt zu verstehen. Zugleich lenkt sie unseren Blick: Wörter ordnen, bewerten und grenzen aus. Sie schaffen Zugehörigkeit, vermitteln Überzeugungen und lassen manches selbstverständlich erscheinen, das durchaus hinterfragt werden könnte. ​ Christian Urech erkundet die Beziehung zwischen Sprache, Denken und Wirklichkeit. Er fragt nach den Ursprüngen der Sprache, ihren Verbindungen zu Religion und Philosophie und ihrem Gebrauch in Politik und Gesellschaft. Auch die Literatur kommt zu Wort: als Möglichkeit, Erfahrungen auszudrücken und die Grenzen des Sagbaren zu erweitern. ​ Anschauliche Beispiele, persönliche Erfahrungen und die Auseinandersetzung mit literarischen Werken laden dazu ein, genauer hinzuhören – und dem eigenen Sprachgebrauch auf die Spur zu kommen. ​ Ein Buch für neugierige Menschen, die wissen möchten, was wir mit Wörtern machen und was Wörter mit uns machen. ​

Buchcover: Mein Senf zu allem. Philosophische An- und Einwürfe

Mein Senf zu allem. Philosophische An- und Einwürfe

Über Gott und die Welt, unsere Gewissheiten und die Fragen, die uns nicht loslassen. ​ Was macht ein gutes Leben aus? Wie unterscheiden wir Tatsachen von Meinungen? Und weshalb fällt uns Gerechtigkeit so viel leichter, solange sie nichts von uns verlangt? ​ Christian Urech nimmt Alltagsbeobachtungen und gesellschaftliche Debatten zum Anlass, grundsätzlichen Fragen nachzugehen. In kürzeren und längeren Texten denkt er über Liebe und Arbeit, Religion und Politik, Glück und Tod nach. Auch Humor, Sehnsucht und die Widersprüche des menschlichen Zusammenlebens haben ihren Platz. ​ Persönliche Überlegungen treffen auf philosophische Fragen, spielerische Gedanken auf kritische Einwürfe. Dabei lädt der Autor dazu ein, vertraute Überzeugungen zu prüfen und eigene Antworten zu suchen. Ein Buch zum Weiterlesen, Querlesen und Widersprechen – für Menschen, die Freude am Nachdenken haben.

Buchcover: Die Felsenarena. Roman

Die Felsenarena. Roman

Kann eine Elite die Menschheit retten – oder wird sie ihr zum Verhängnis? Im malaysischen Sarawak verfolgt ein exklusives Bildungsinstitut ein ehrgeiziges Ziel: Die künftigen Führungskräfte sollen lernen, die Menschheit vor ihrer Selbstauslöschung zu bewahren. Doch auch die hochfliegenden Pläne der Felsenarena treffen auf menschliche Begierden: Geld und Macht, Rausch und Sex. ​ Christian Urech verbindet philosophische Fragen mit fantastischen Abenteuern. Zeitreisen und virtuelle Wirklichkeiten, Kosmologie und Quantenphysik öffnen ungeahnte Möglichkeiten. Gleichzeitig nimmt die Suche nach einer besseren Gesellschaft bedrohliche Züge an. Wer bestimmt, wie die ideale Welt auszusehen hat? Und was geschieht mit jenen, die darin keinen Platz finden? ​ Ein Roman zwischen Utopie und Dystopie, über die Verführbarkeit des Menschen und seinen widersprüchlichen Wunsch, sich selbst und die Welt zu verbessern.

Buchcover: Pilgerreisen. Irrfahrten
Drei Romane: Misericordia City Blues, Kopps letzter Fall, Tod in Obstalden

Pilgerreisen. Irrfahrten Drei Romane: Misericordia City Blues, Kopps letzter Fall, Tod in Obstalden

Abenteuerliche Wege, verstörende Entdeckungen: eine Satire und zwei Kriminalromane in einem Band. ​ In "Misericordia City Blues" geraten Don Quichotte und Sancho Pansa auf eine aberwitzige Reise durch Raum und Zeit. Von einer psychiatrischen Klinik führt ihr Weg in ein Militärmanöver, zum Palast eines Weltdiktators und in die kalifornische Wüste – bis zurück ins Spanien ihres Schöpfers Cervantes. Eine satirische Odyssee zwischen Wahn und Wirklichkeit. ​ In "Kopps letzter Fall" untersucht Marcel Kopp den Mord an einem achtzehnjährigen Gymnasiasten. Was als kriminalistische Ermittlungsarbeit beginnt, führt ihn auf die Spur einer Geschichte, die sein eigenes Leben unwiderruflich verändert. ​ "Tod in Obstalden" führt in ein Oberwalliser Bergdorf. An Heiligabend werden zwei neunjährige Mädchen tot in einer Scheune gefunden. Tags darauf wird ein junger Mann mit dem offenbar selbst gewählten Tod seiner besten Freundin konfrontiert. Kommissar Furrer versucht, die rätselhaften Ereignisse und die miteinander verflochtenen Schicksale zweier Familien zu entschlüsseln. Drei Romane zwischen grotesker Komik und tödlichem Ernst, zwischen gesellschaftlichem Irrsinn und persönlichen Abgründen.