Agatha Christie

1890–1976 · Britische Kriminalschriftstellerin

Agatha Christie – Autorenporträt
Bild: Joop van Bilsen für Anefo, CC0. Herkunft: FaBü-Biografie Agatha Christie. Bildquelle · Lizenz

„The really safe and satisfactory place to work out a story in your mind is when you are washing up.“

Agatha Christie

Biografie

Fun Facts

  • Ihre Arbeit in einer Krankenhausapotheke brachte Christie Kenntnisse über Gifte ein, die später in ihre Kriminalromane einflossen.
  • Als Mary Westmacott veröffentlichte sie sechs Romane: Hinter dem Pseudonym steckt eine andere Seite der Krimiautorin.
  • Die Mausefalle startete 1952 auf der Londoner Bühne. Christie schrieb also auch Rätsel, die sich vor Publikum entfalten.
  • Auf Hawaii probierte sie das Surfen aus – eine sportliche Episode, die neben ihren berühmten Ermittlerfiguren leicht übersehen wird.

Werke von Agatha Christie

Buchcover: Mord im Orientexpress

Mord im Orientexpress

Hercule Poirot reist im Orientexpress, als ein Mord die Fahrt zum Kriminalfall macht. Unter den Mitreisenden muss er nach dem Menschen suchen, der einen amerikanischen Geschäftsmann getötet hat. Ein luxuriöser Zug wird zum engen Raum voller widersprüchlicher Aussagen und möglicher Motive. Christie lädt dazu ein, jede Beobachtung gegen die nächste abzuwägen. Wer sagt die Wahrheit, wer verschweigt etwas? Der Reiz liegt im Zusammenspiel der Passagiere und in der Frage, wie aus einzelnen Spuren ein stimmiges Bild entstehen kann.

Buchcover: Alibi

Alibi

Eigentlich möchte Hercule Poirot seinen Ruhestand auf dem Land genießen. Doch der Tod Roger Ackroyds holt ihn zurück an die Arbeit. Im scheinbar geordneten Dorfleben entdeckt er Abhängigkeiten, verschwiegene Beziehungen und Menschen, die gute Gründe haben, bestimmte Dinge für sich zu behalten. Aus Gesprächen und Beobachtungen entsteht ein Fall, der besonders aufmerksam gelesen werden will. Christie macht das Vertrauen in erzählte Ereignisse selbst zum Teil des Rätsels, ohne die Spannung auf bloße Action zu stützen.

Buchcover: Und dann gab’s keines mehr

Und dann gab’s keines mehr

Zehn Menschen folgen einer Einladung auf eine abgelegene Insel. Ihre Gastgeber bleiben unsichtbar, dafür holt eine verstörende Botschaft die Vergangenheit der Gäste in die Gegenwart. Als die ersten Todesfälle geschehen, wird aus dem Aufenthalt ein Kampf gegen Angst und gegenseitiges Misstrauen. Niemand kann sich sicher sein, wem noch zu trauen ist. Christie konzentriert die Handlung auf einen abgeschlossenen Schauplatz und lässt die Gruppe Schritt für Schritt unter Druck geraten. Jede neue Beobachtung verändert den Blick auf die übrigen Anwesenden.