Sind wir nicht alle irgendwo fremd, wollen anerkannt werden, wie wir sind oder fühlen uns verloren, wenn wir nicht wissen, wo wir den Kopf zum Schlafen hinlegen? Nicht jede Geschichte hat das Potential zu einem Roman, es kommt darauf an, die unverwechselbare Sicht- und Ausdrucksweise der Protagonisten zu finden.
Nach Jahren der "Fingerübungen" wie z.B. Firmen- und Vereinsfestschriften, Auftragsbiographien für Nicht-Prominente und Familienchroniken, landete sie ihre erste Romanbiografie über die Integrationsmühen eines Afrikaners. Sie wurde Gegenstand einer Masterarbeit an der Uni Göttingen. Interkulturelle Geschichten verlocken am meisten, sei es über Deutsche im Ausland oder Migranten bei uns, Erfolgsgeschichten genauso wie Dramen. Alleinstellungsmerkmal sind ihre eigenen Illustrationen in unterschiedlichen Techniken.
Der verschlungene Weg dahin beinhaltete die Promotion in Archäologie, Ägyptologie und Vor- und Frühgeschichte in Frankfurt/Main und die Organisation von Sonderausstellungen in Hessen und NRW. Auf der Basis von über zehn Jahren als Dozentin der VHS Bonn für Creative Writing erscheinen regelmäßig Rezensionen von ihr zu Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt im Onlineportal: www.rantlos.de
„Wann ein neuer Lebensabschnitt beginnt, ist mitunter erst nachträglich erkennbar. Wenn ein Dichter meint, jedem Anfang wohne ein Zauber inne, so bedeutet es nur, dass er nicht weit genug in die Vergangenheit zurückgegriffen hat, denn kein Anfang ist ohne Vorgeschichte. Ist nicht selbst die Erschaffung der Welt nach weitverbreitetem Konsens ohne Erfindung der Sprache undenkbar? Im vorliegenden Falle brauchte es sogar zwei Katastrophen, um das Glück in Fahrt zu bringen. ...“
Dr. Aide Rehbaum