Werke von Andreas Züll
Kein Cover verfügbar Was die Nächte uns antun – Gedichte, Fragmente, Photographien
Zülls lyrische Gedankenwelt bewegt sich jenseits fester Formen. Kein Nebeneinander, sondern ein Kreisen, ein Ineinandergreifen. Zwischen Satz und Stille entstehen Sprachräume, vibrierend, offen und unvollständig. Ein Buch wie ein Resonanzkörper, fragmentarisch, sinnlich, widerspenstig.
Kein Cover verfügbar Wehrunwürdig – Eine biographische Skizze zur SS-Sonderformation Dirlewanger
Wie kaum eine andere SS-Einheit steht die Sonderformation Dirlewanger für den blutigen Terror, mit dem das nationalsozialistische Deutschland während des Zweiten Weltkrieges den Osten Europas überzog. Einer der Männer in ihren Reihen war Carlhans Jung aus Euskirchen. Seinen Lebensweg skizziert der Autor nach. Eine gebrochene Biographie, die durch Gefängnis- und Lagerhaft führte – und schließlich nach Weißrussland und zur Sonderformation. Der Autor stellt Jungs Einzelschicksal in den großen Kontext von Gewaltherrschaft, Krieg und Völkermord. So entsteht ein vielschichtiges Bild von Opfern und Tätern, Ideologie, Anpassung und Verantwortung. Eine aufrüttelnde Annäherung an ein schwer fassbares Thema.
Kein Cover verfügbar Die verlorene Ehre der Lena Y
oder: Formen der Niedertracht und wohin sie führen können
Die Studentin Lena Y, die in ihrer Freizeit als Photomodel und Stripperin jobbt, stirbt in der Halloweennacht 2007 unter rätselhaften Umständen. War es Mord? Ihre Eltern und ihr Freund Michael hüllen sich in Schweigen. Was haben sie zu verbergen? Während Kriminaloberkommissar Werner Poensgen versucht, Licht in die Sache zu bringen, reimt sich die Presse die tragische Geschichte selbstständig zusammen. Ein schmutziges Tauziehen um Lenas Tod beginnt. Und um brisante Photos, auf denen sie zu sehen ist.
Kein Cover verfügbar Sprach-Los - Gedichte und Erzählungen
"Züll verfügt über ein großes Spektrum an stilistischen Mitteln, das sich in einer eben solchen thematischen Vielfalt widerspiegelt. Dabei scheut er weder gesellschaftliche Bezüge noch klare Worte.[...] In SPRACH-LOS treffen wir auf das Werk eines souveränen Schriftstellers, der seine eigene Sprache und seinen besonderen Rhythmus gefunden hat." (Aus dem Vorwort von Dr. Manfred Luckas - Freier Deutscher Autorenverband (FDA) - Nordrhein-Westfalen)
Kein Cover verfügbar Judenkind - Ein deutsches Schauspiel in drei Akten
Irgendeine deutsche Kleinstadt irgendwann während des Krieges: ein junger Soldat auf Heimaturlaub. Seine Eltern, Familie aus bürgerlichem Milieu. Seine Braut, Familie aus geordneten Verhältnissen. Ein Bekannter aus dem Ort, strammer Nazi. Die SS, ein Deportationszug. Ein Arzt, der im Gegensatz zum nationalsozialistischen Regime steht. Und eine jüdische Familie, die er versteckt.
In den Diskussionen um Opfergedenken und Schuldfrage wird oft davon gesprochen, dass zu viel weggesehen wurde. In diesem Schauspiel beschäftigt sich der Autor mit der Frage, ob es nicht schlimmer wäre, hinzusehen und nichts zu tun.