* 1955 in Berlin · Deutsch-niederländischer Schriftsteller und Menschenrechtsaktivist
Werke von Lutz van Dijk
Kein Cover verfügbar Kampala – Hamburg: Roman einer Flucht
Zwei Jugendliche heißen David. Einer lebt in Hamburg, der andere in Ugandas Hauptstadt Kampala. Als sie im Internet miteinander in Kontakt kommen, führt ein Satz über die Rechte sexueller Minderheiten zu einer folgenreichen Begegnung. Für David in Uganda ist offen gelebte Homosexualität gefährlich; seine Hoffnung richtet sich zunehmend auf eine Flucht. Lutz van Dijk stellt den beiden Lebenswelten keine einfache Lösung gegenüber. Er zeigt, wie viel Mut, Unsicherheit und Vertrauen nötig sind, wenn aus einer Internetbekanntschaft ein Versuch wird, Grenzen und Vorurteile zu überwinden.
Kein Cover verfügbar Überall auf der Welt: Coming-out-Geschichten
Andrej aus Russland und Nezha aus Marokko haben unterschiedliche Lebensgeschichten, doch beide müssen sich gegen Erwartungen und Einschränkungen behaupten. Zusammen mit weiteren Menschen aus verschiedenen Ländern erzählen sie von ihrem Coming-out, von Angst, Beziehungen und dem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben. Lutz van Dijk lässt die Porträtierten zu Wort kommen, statt ihre Erfahrungen als bloße Beispiele zu behandeln. So entsteht ein Buch, das bedrückende Wirklichkeit nicht beschönigt, zugleich aber Humor, Nähe und die Hoffnung auf Veränderungen sichtbar macht.
Kein Cover verfügbar Irgendwann die weite Welt
Ein Junge wächst im Westberlin der Nachkriegszeit auf, in einer Familie, die noch von den Verletzungen der Vergangenheit geprägt ist. Die Mauer steht nahe, das Verhältnis zum älteren Bruder ist schwierig, und die Sprache für die eigenen Gefühle fehlt. Zwischen Freundschaften, ersten Sehnsüchten und den strengen Vorstellungen seiner Umgebung sucht er nach einem Platz im Leben. Lutz van Dijk erzählt vom Anderssein in einer Stadt, die selbst geteilt ist. Ein autobiografisch geprägter Roman über Aufbruch, Verletzlichkeit und das langsame Entdecken von Freiheit.