Nicola Quaß

Lyrikerin und Romanautorin

Nicola Quaß – Autorenporträt
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„Folge dem Klang der Sprache“

Nicola Quaß

Interview

Fun Facts

  • In ihrem Debütroman „Hungergesang“ lässt Nicola Quaß dreizehnjährige Drillinge mit unterschiedlichen Haarfarben als eine Art Chor in einer Wir-Stimme erzählen. Die Eltern lassen sie für zehn Tage allein im Haus zurück, und kehren nicht wieder.
  • Ihre altphilologische Bildung prägte auch ihr Schreiben. In ihrem aktuellen Lyrikprojekt übersetzt Nicola Quaß sich selbst in eine eigens geschaffene „Lyriksprache“.
  • Ihr Kater Kasimir ist Muse und Störenfried zugleich.
  • 2025 erhielt Nicola Quaß für ihre eingereichten Gedichte den Rolf-Bossert-Gedächtnispreis. Für die Ausgabe 2027 übernimmt sie selbst die Koordination des Preises und den Juryvorsitz.

Werke von Nicola Quaß

Buchcover: Hungergesang (Roman)

Hungergesang (Roman)

Als die Eltern spurlos verschwinden, sind die dreizehnjährigen Drillinge Mara, Lara und Sara auf sich allein gestellt. Was anfangs wie grenzenlose Freiheit scheint, wird schnell zu einem Abenteuer voller magischer Entdeckungen und düsterer Enthüllungen. Bald schon werden sie mit den Schatten ihrer Vergangenheit konfrontiert. Mara, die entschlossene Anführerin, Lara, die verträumte Seherin, und Sara, die besonnene Beobachterin – jede trägt ein einzigartiges Geheimnis in sich. Ihre symbiotische Existenz wird auf die Probe gestellt, als sie sich den Phänomenen ihres verwunschenen Hauses stellen: Was verbirgt sich hinter dem magischen Spiegel? Warum sind die Seiten eines alten Buches leer und doch voller Bedeutung? Und warum sprechen sie plötzlich eine unbekannte Sprache? Als sie ihre einstige Haushälterin Frau Steppenfeld wiedertreffen, scheint ihr Hunger endlich gestillt zu werden. Liebevoll bekocht und umsorgt die ältere Dame die drei Mädchen. Doch als Frau Steppenfeld beginnt, Fragen zu stellen, geraten die Schwestern zunehmend unter Druck.

Buchcover: Moorland (Gedichte)

Moorland (Gedichte)

Im zweiten Gedichtband "Moorland" der Düsseldorfer Lyrikerin Nicola Quaß werden Themen wie Kindheit, Identität, Erinnerung, Vergänglichkeit und die fragile Landschaft des Moores behandelt. Die Gedichte drehen sich um den titelgebenden Zyklus, in dem das lyrische Ich durch ein Erlebnis in der Kindheit einen ganz eigenen Blick auf die Welt erhält. Alles wirkt brüchig, amorph und droht jederzeit, seine Form zu verlieren.

Buchcover: Nur das Verlorene bleibt

Nur das Verlorene bleibt

In ihrem Debütband „Nur das Verlorene bleibt“ lässt Nicola Quaß Sinneseindrücke, Erinnerungsbruchstücke und Traumwelten aufeinanderprallen. Ein lyrisches Ich, unterwegs mit dem und ohne den Geliebten, betrachtet Wolkenscherben und seine Gedanken. Es entstehen Sprachinseln der Stille, mitten im Wald und Schnee. Die Gedichte kreisen um das Verlorene - um Liebe, Vergangenheit, das Verschwinden. Sie öffnen poetische Räume für Leser:innen, die sich mit Verlust, Abschied, Vergänglichkeit oder inneren Landschaften auseinandersetzen möchte

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