Werke von Renate Ahrens
Kein Cover verfügbar Seit jenem Moment
Nach dem Suizidversuch ihres Vaters sieht Paula ihre Familie mit anderen Augen. Vieles, was sie über diesen Mann zu wissen glaubte, erweist sich als lückenhaft, doch ihre Verwandten weichen unangenehmen Fragen aus. Paula beginnt nachzuforschen und entdeckt Spuren einer weit zurückliegenden Tragödie. Renate Ahrens erzählt, wie Schweigen zum unausgesprochenen Gesetz einer Familie werden kann. Der Roman ist zugleich die Geschichte einer Tochter, die ihren Vater erst verstehen muss, bevor sie entscheiden kann, welche Nähe zwischen ihnen noch möglich ist.
Kein Cover verfügbar Schicksalsfreundin
Miriam reist nach Krakau, um ihrer Freundin Zofia nach dem Tod der Mutter beizustehen. Im Museum der ehemaligen Schindler-Fabrik entdeckt sie auf einer Fotografie einen Hinweis, der die eigene Familiengeschichte plötzlich fragwürdig erscheinen lässt. Was sie darüber erfährt, betrifft zugleich Zofias Vergangenheit und die Geschichte der deutschen Besatzung Polens. Ahrens entwickelt daraus eine Erzählung über Vertrauen und historische Schuld. Die beiden Frauen müssen entscheiden, ob eine Freundschaft eine Wahrheit aushalten kann, die ihre Familien über Generationen voneinander ferngehalten hat.
Kein Cover verfügbar Das gerettete Kind
Hamburg 1939: Die jüdische Irma wird als Zwölfjährige mit einem Kindertransport nach Großbritannien geschickt. Der Abschied soll vorübergehend sein, doch der Krieg zerstört die Hoffnung auf rasche Wiedervereinigung. Jahrzehnte später prägen Verluste und unausgesprochene Erinnerungen noch immer die nächsten Generationen. Renate Ahrens erzählt nicht nur von der Rettung eines einzelnen Kindes, sondern von den inneren Folgen einer gewaltsamen Trennung. Ihre Figuren ringen um Sprache und Zugehörigkeit, während die Vergangenheit in vermeintlich friedlichen Familienbeziehungen weiterwirkt.
Kein Cover verfügbar Das verschwiegene Land
Hamburg 1985: Andrea liebt einen Franzosen, verschweigt diese Beziehung jedoch vor ihren Eltern. Ihre Mutter Yvonne hat nach dem Krieg jeden Bezug zu ihrer französischen Heimat abgebrochen; Frankreich ist in der Familie zum Tabu geworden. Als die Beziehung ans Licht kommt, brechen alte Ängste wieder auf. Andrea beginnt nach den Erlebnissen ihrer Mutter während der Besatzungszeit zu fragen. Der Roman handelt von einer Geschichte zwischen Deutschland und Frankreich, deren Wunden lange verborgen blieben, und von den Folgen, die Verdrängung für Kinder und Enkel hat.