
Welche literarische Figur wärst du selbst gerne für einen Tag?
Virginia Woolf.
Was ist die ungewöhnlichste Situation, in der du jemals geschrieben hast?
Einmal musste ich eine Einführung zu einer Fotoausstellung eine halbe Stunde vor der Vernissage in einer ungeheizten Scheune schreiben.
Welches Buch hättest du gerne selbst geschrieben?
Virginia Woolf, Between the Acts.
Was ist der größte, aber falsche Mythos, den Menschen über das Leben als Schriftsteller glauben?
Dass sie exemplarische Menschen sind.
Welche Marotte oder Angewohnheit begleitet dich beim Schreiben?
Ich höre immer Musik während der Arbeit.
Welche Kritik an deinen Büchern hat dich besonders getroffen oder überrascht?
„Charakteristisch für Adriana Carcus Schreiben ist stilistische Klarheit, durchzogen von einer subtilen poetischen Note.“ – Katharina Kilzer, Journalistin.
Mit welchem Schriftsteller – lebend oder verstorben – würdest du gerne einen Abend verbringen?
David Foster Wallace.
Wie autobiografisch sind deine Bücher? Wie viel von dir selbst fließt dort ein?
Total; fast Alles.
Was kannst du uns schon über dein nächstes Projekt verraten?
Mein neues Buch trägt den Titel „4/4“ und wird im März 2027 auf der Buchmesse „Bookfest“ in Temeschburg, Rumänien, vorgestellt.
Team Klassiker oder Team Gegenwartsliteratur – was inspiriert dich mehr und warum?
Gegenwartsliteratur weil die zeitgenössische Literatur spiegelt den Puls des heutigen Lebens sowie die ideelle und ästhetische Landschaft unserer Zeit wider.

