Sigune Schnabel – Autorenporträt
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Sigune Schnabel, geb. 1981 in Filderstadt, Diplomstudium Literaturübersetzen in Düsseldorf. Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften, z. B. Jahrbuch der Lyrik 2022, 2023 und 2024/25, Seitenstechen, Krautgarten, Sprache im technischen Zeitalter und mosaik. Verschiedene Preise, u. a. Thuner Literaturfestival Literaare und Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis 2017, postpoetry-Wettbewerb 2018 sowie Wiener Werkstattpreis 2022. Finalistin beim Lyrikpreis Meran 2022. 2021 erhielt sie ein Merck-Stipendium der Darmstädter Textwerkstatt und 2023 Arbeitsstipendien der Kunststiftung NRW sowie des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Einzeltitel zuletzt: Glas und andere Irrtümer, Geest-Verlag, Visbek 2025. Mehr unter www.sigune-schnabel.de.

Welche literarische Figur wärst du selbst gerne für einen Tag?

Wenn ich beim Schreiben feststecke, wäre es manchmal ganz interessant, meine eigene Figur zu sein. Aber auch ohne Verwandlung für einen Tag macht sie früher oder später weiter – meistens das, was sie will.

Was ist die ungewöhnlichste Situation, in der du jemals geschrieben hast?

Ich schreibe in der Regel in ganz gewöhnlichen Situationen – am liebsten auf dem Sofa im Urlaub oder zu Hause.

Was ist der größte, aber falsche Mythos, den Menschen über das Leben als Schriftsteller glauben?

Dass Schriftsteller im Allgemeinen von ihren Büchern leben können.

Welche Marotte oder Angewohnheit begleitet dich beim Schreiben?

Ich muss allein sein und ich schreibe Erstfassungen oft noch handschriftlich auf Papier.

Was kannst du uns schon über dein nächstes Projekt verraten?

Ich habe drei Projekte in Arbeit. Lyrik, Kurzprosa und einen längeren Text.

Team Klassiker oder Team Gegenwartsliteratur – was inspiriert dich mehr und warum?

Gegenwartsliteratur, weil ich mich mit unserer Zeit mehr verbunden fühle.

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