
Mit welchem Schriftsteller – lebend oder verstorben – würden Sie gerne einen Abend verbringen?
Ich könnte gerne jede Woche einen Abend mit einem/einer KollegIn verbringen, es ist erstaunlich, wie unterschiedlich wir arbeiten und wovon wir träumen.
Wie autobiografisch sind Ihre Bücher? Wie viel von Ihnen selbst fließt dort ein?
Ich muss auf eigene Erfahrungen zurückgreifen, um ein Gefühl korrekt zu beschreiben, insofern ist jedes Buch auch ein Teil meines eigenen Lebens.
Welche Frage wird Ihnen in Interviews nie gestellt, obwohl Sie sie gerne beantworten würden – und wie lautet Ihre Antwort?
Wie kann man als SchriftstellerIn von seiner Arbeit leben, wenn man kein/e BestsellerautorIn ist? Darauf habe ich auch keine Antwort ;-)
Was ist der größte, aber falsche Mythos, den Menschen über das Leben als Schriftsteller glauben?
Wer Bücher schreibt wird reich.
Welche Marotte oder Angewohnheit begleitet Sie beim Schreiben?
Wenn ich ein neues Projekt in Angriff nehme, bin ich Meisterin im Prokrastinieren. Jede Ausrede zählt, um nicht an den Schreibtisch zu müssen. Deshalb werden erst einmal alle Fenster geputzt, jeder Teppich gesaugt und der Rasen gemäht ;-)
Sie sind im Weltall: Elon hat Sie auf den Mars geschossen. Die Reise dauert lang, Sie durften aber nur drei Bücher mitnehmen, weil jedes Kilo zählt. Welche wären das?
Klassiker der Weltliteratur, die ich nie gelesen habe: Dostojewski (Schuld und Sühne oder besser Der Spieler?), Goethes Wahlverwandtschaften und etwas von Kafka?
Oder besser etwas von George Orwell?
By the way: ich würde mich von Elon Musk nicht auf den Mars schicken lassen!

