Silke von Bremen

* 1959

Silke von Bremen – Autorenporträt
Silke von Bremen © Hans Jessel

„Es gibt nichts Spannenderes und nichts, was das Leben mehr prägt, als die Vergangenheit.“

Silke von Bremen

Interview

Fun Facts

  • Die Hebamme des Buches, die Programmleiterin von Droemer & Knaur, konnte aufgrund von schwerer Krankheit nur noch das anfängliche Manuskript begleiten. Der Piper Verlag lehnte den Roman ab, Doerlemann hingegen griff begeistert zu und kurz darauf kaufte Goldmann die Taschenbuchrechte.
  • Für "Stumme Zeit" verarbeitete Silke von Bremen eigene familiäre Erfahrungen und Traumata. "Dieses Buch ist meinen vier Müttern gewidmet" darf man gleich auf den ersten Seiten lesen.
  • Silke von Bremen hat nie davon geträumt, einen Roman zu schreiben. Es brauchte lange, um zu verstehen, dass erzählen können eine Gabe ist und dass schulische Deutschnoten komplett überbewertet werden.
  • Wenn ein Buch so leicht zu schreiben wäre wie zu lesen, dann würde sie einfach immer weitermachen.

Werke von Silke von Bremen

Buchcover: Stumme Zeit

Stumme Zeit

"Der Himmel hatte seit Tagen das undefinierbare Grau eines alten Feudels." Schon der erste Satz macht klar: Silke von Bremens Debütroman "Stumme Zeit" kommt nicht als gemütlicher Strandkorbroman daher. In diesem Buch werden keine stereotypen Klischees der Insel Sylt bemüht. Hier wird nicht geplaudert, hier weiß jemand, wovon er erzählt. Wer nach dem II. Weltkrieg aufgewachsen ist, stand auf den Schultern jener Menschen, die durch das Dritte Reich gegangen sind. Und kaum jemand wollte darüber reden, was damals wirklich war. "Man könnte Urlaubern derzeit wohl keine besseres Syltbuch empfehlen. Eben weil da was war. Damals. Und jetzt wieder." Der SPIEGEL

Buchcover: Gebrauchsanweisung für Sylt

Gebrauchsanweisung für Sylt

Ein humorvoller, hintergründiger und liebevoller Blick hinter die Kulissen der Nordseeinsel. Kritisch, aber stets mit einem Augenzwinkern beleuchtet Silke von Bremen die Schatten- und Sonnenseiten des Massentourismus sowie bekannte Hotspots wie Sansibar und Gosch. "Ein sehr charmantes, geistreiches und kritisches Buch" Catalin Dorian Florescu (Eichendorff Literaturpreisträger)

Buchcover: Wind, Wellen, Ewigkeit – Geschichten von Sylter Gräbern

Wind, Wellen, Ewigkeit – Geschichten von Sylter Gräbern

Gemeinsam mit der Sylter Bestsellerautorin Susanne Matthiessen entstand dieses Buch, das eigentlich "Gräber, die es in sich haben" lauten sollte… Es erinnern sich unterschiedliche AutorInnen -Ole von Beust, Wolfram Bickerich, Anja Goerz, Birgit Haustedt uvm.- an Menschen, die auf Sylt ihren letzten Platz gefunden haben. Von Unbekannten und namhaften Persönlichkeiten wie dem SPIEGEL-Gründer Rudolf Augstein, dem Verleger Peter Suhrkamp, dem Journalist Fritz J. Raddatz, oder dem Widerstandskämpfer Fabian von Schlabrendorff. Von ihnen wird in einer respektvollen, atmosphärischen und tiefgründigen Spurensuche berichtet.