Insolvenzordnung mit Einführungsgesetz: InsO

Mit Insolvenzordnung mit Einführungsgesetz: InsO wendet sich der Verlag M.G.J.V an Praktiker und Studierende des Metiers. Der hier vorgelegte Band in der Taschenbuchvariante ist im handlichen Format gehalten, bietet eine gute Haptik und ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis. Die Schriftgröße ist völlig hinreichend. Für jüngere oder mobilere Leser mag die eBook-Variante möglicherweise ansprechender sein – immerhin erspart man sich das Schleppen.

Mit der InsO verfolgt der Gesetzgeber zwei Motive: Zunächst sollen die Gläubiger im angemessenen Verhältnis zueinander befriedigt werden. Hierzu muss das Vermögen des Schulderns ordnungsgemäß befriedet werden, ohne dass das für den Lebensunterhalt notwendige Einkommen angetastet wird, dass dem Schuldner verbleiben muss.

Daneben soll das hier kodifizierte Verfahren dem Schulder die Chance geben, sich von seinen Verbindlichkeiten geordnet zu befreien und nach einer Phase des sogenannten „Wohlverhaltens“ wieder schuldenfrei zu sein. Letztlich geht es dem Gesetzgeber hier um die Möglichkeit eines Neuanfangs.