Ulrike Schweikert – „Nosferas. Die Erben der Nacht“

Rezension von Lisa

 

Vier blutjunge Vampire. Ein kaltblütiger Jäger – und eine mörderische Verschwörung…

Autorin

Ulrike Schweikert war schon vieles: Bankerin und Börsenhai, Geologin und Journalistin. Seit ihrem Bestseller-Debüt hat sie ihre berufliche Bestimmung gefunden und gehört zu den Autorinnen für historische Romane im deutschsprachigen Raum. Ihr Markenzeichen ist die geschickte Vernetzung von Fakten und Fiktionen. Nachdem sie zwei vielgelesene historische Jugendromane geschrieben hat, begibt sich sich nun auf das Fantasyfeld und landet mit „Die Erben der Nacht“ auf Anhieb einen Bestsellererfolg. Schweikert lebt in Baden-Württemberg, nahe Stuttgart.

Inhalt

Ende des 19. Jahrhunderts haben sich die letzten sechs Vampir-Clans über ganz Europa ausgebreitet. Feindselig stehen sie einander gegenüber, doch als ihre Art in der modernen Zeit vom Untergang bedroht ist, gibt es nur einen Weg, das eigene Überleben zu sichern: Gemeinsam sollen ihre Kinder, die Erben der Nacht, ausgebildet werden, damit sie von den Stärken jedes Clans profitieren …

Die Ausbildung der Erben der Nacht beginnt in Rom. Von den italienischen Meistern sollen die Irin Ivy, der Engländer Malcolm, der Wiener Franz-Leopold und die Deutsche Alisa lernen, sich gegen Kirchenkräfte jeder Art zu immunisieren. Doch bald häufen sich die Morde im italienischen Clan. Ein rätselhafter Vampirjäger geht um. Als sich die vier jungen Vampire auf seine Fährte setzen, stoßen sie auf eine ungeheure Verschwörung in den eigenen Reihen…

Auf den ersten Blick  

Die Aufmachung finde ich ganz nett, wobei mir die Cover der nachfolgenden Bände etwas zu bunt geraten sind…

Rezension

Ich mag historische Fantasy und klassische Vampirromane eigentlich ganz gerne (obwohl letztere ja ziemlich ausgelutscht sind). Die Idee von den Clans ist ebenfalls nicht neu, aber dennoch sehr vielversprechend. Umso überraschender war es dann, dass ich mit Nosferas, dem Auftakt der 5-teiligen Serie „Erben der Nacht“, Ü-B-E-R-H-A-U-P-T nichts anfangen konnte. Deshalb wird die Rezension nur kurz ausfallen.

Uff! Nosferas hat nur 446 Seiten, aber der Roman hat mich wirklich in die Knie gezwängt und mich zeitweise an einen vorzeitigen Abbruch denken lassen.  Vielleicht kennt ihr das ja… man versucht es immer wieder mit einem bestimmten Buch und dennoch schaltet euer Hirn nach zwei Sätzen ab. ;P

Ganz genau so war es hier der Fall. Meine Konzentration tendierte gegen Null. Es gab zu viele Perspektivwechsel, wodurch keine Stimmung aufkommen wollte. Die Charakter wirkten auf mich (gerade am Anfang) zu übertrieben und zu klischeehaft. Nach und nach bessert sich das, aber zu diesem Zeitpunkt hatte ich das Interesse an dem Buch schon verloren. Die letzten 150 Seiten wurden nur noch überflogen (wofür ich mich insgeheim ja etwas schuldig fühle, aber es ging einfach nicht noch weiter!)

Es tut mir ein wenig leid, dass ich dem Buch so eine niedrige Wertung geben muss. So schlecht ist Nosferas per se ja nicht… es hat nur leider gar nicht meinen Nerv getroffen. Hach je.. 🙁   Möglicherweise ist das Buch für jüngere Semester im Alter von 12-14 Jahren besser geeignet; ältere Leser tun auf jeden Fall gut daran, sich die Leseprobe zu Gemüte zu führen.

Lisas Bewertung: 2,4 von 5 Sternen!

(Lisas Bewertungssystem: (1 = Zeitverschwendung, 2 = Nicht mein Fall, 3 = Okay, 4 = Überdurchschnittlich Gut, 5 = Lieblingsbuch)

 

Redaktion von Beste Bücher

 

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