Homer: Odyssee

Zusammenfassung, Infos und Rezension
Autor: Beste Bücher

Inhalt:
12200 Hexameterverse, zusammengefasst in 24 Gesängen, erzählen die abenteuerreiche Odyssee des Königs von Ithaka, der nach 10 Jahren Krieg weitere 10 Jahre durch die Gegend zieht bevor er letztlich heimkehrt. Allerdings nicht im Triumpfzug, wie wir das aus römischen Historienfilmen kennen, sondern als Bettler und unerkannt.

Als Odysseus ins traute Heim zurückkehrt, findet er sein Haus leicht verändert vor: Lauter fremde Kostgänger zehren sein Hab und Gut auf und reden Penelope, seiner Gattin, den Tod des edlen Königs ein. Also stürzt sich Odysseus noch ein letztes Mal ins Abenteuer bekämpft die ungebetenen Gäste.

Rezension:

Die Odyssee ist neben der Ilias wahrscheinlich das zweite große Epos des Griechen Homer. Entstanden 700 Jahre vor Christus ist das Werk nicht nur eines der ältesten und wichtigsten Bücher der Weltliteratur, es ist zugleich auch eines der faszinierendsten. Die vielen Film-Adaptionen haben ihre Grund: Die Abenteuer des Odysseus und seiner Gefährten gehören zum spannendsten, was die Literatur uns zu bieten hat. Der Einfluss des Werkes macht sich schon in der Sprache bemerkbar – wir alle kennen und verwenden den Begriff der „Odyssee“ als Ausdruck einer langen, erschöpfenden Irrfahrt. Ebenso üblich ist die Rede vom „Sirenen-Gesang“. Die Lesefreundlichkeit hält sich zugegebenermaßen in engen Grenzen – man muss den Rhythmus finden und sich auf den Stil einlassen. Was hilft ist der erhabene Gedanke, dass man buchstäblich die Fiktionen eines vor über 2.700 Jahren gestorbenen Autors Revue passieren lässt.

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Unsere Bewertung

Historischer Wert: 5

Spannung: 5

Lesefreundlichkeit: 2

Ratgeber: 1

Muss-man-gelesen-haben: 5