Isabel Allende

* 2. August 1942 in Lima (Peru) · Chilenisch-amerikanische Schriftstellerin

Isabel Allende – Autorenporträt
Isabel Allende (c) Amazon

„I write because I need to remember and overcome.“

Isabel Allende

Biografie

Fun Facts

  • Sie beginnt neue Buchprojekte traditionell am 8. Januar: An diesem Datum fing sie 1981 einen Brief an ihren sterbenden Großvater an, aus dem „Das Geisterhaus“ wurde.
  • Sie schreibt völlig abgeschirmt von Telefon und Mails in ihrem Garten im kalifornischen San Rafael.
  • Pablo Neruda schlug ihr einst vor, sie solle lieber Romane schreiben, statt Interviews zu führen: Sie habe dafür zu viel Fantasie.
  • Ihr erstes Buch veröffentlichte sie erst kurz vor ihrem 40. Geburtstag - es ist nie zu spät, durchzustarten!
  • 1996 gründete sie eine Stiftung im Andenken an ihre Tochter Paula. Sie unterstützt Projekte für die Rechte von Frauen und Kindern.

Werke von Isabel Allende

Buchcover: Das Geisterhaus

Das Geisterhaus

Im Mittelpunkt steht eine Familie, deren Schicksal sich über mehrere Generationen mit der politischen Geschichte Chiles verwebt. Clara, Esteban Trueba und ihre Nachkommen erleben Liebe und Entfremdung, gesellschaftliche Unterschiede und zunehmend gewaltsame Umbrüche. Allende führt sehr konkrete Alltagserfahrungen mit übersinnlichen Vorahnungen und ungewöhnlichen Erinnerungsbildern zusammen. Gerade diese Verbindung aus Familienroman und magischem Realismus macht den Reiz ihres Debüts aus. Es ist die Geschichte eines Hauses und seiner Bewohner, aber auch die Geschichte eines Landes, dessen Konflikte bis ins Private reichen.

Buchcover: Paula

Paula

Als ihre Tochter Paula schwer erkrankt und ins Koma fällt, beginnt Isabel Allende, für sie zu schreiben. Sie erzählt von ihrer eigenen Kindheit, von der Familie, politischen Erschütterungen, Reisen und Entscheidungen, die ihr Leben bestimmt haben. Die Erinnerungen verbinden sich mit der Ungewissheit der Gegenwart und einer Hoffnung, die immer wieder neu geprüft wird. „Paula“ ist deshalb mehr als ein persönlicher Bericht über Krankheit und Verlust. Das Buch zeigt, wie Erzählen Nähe herstellen kann, wenn ein unmittelbares Gespräch nicht mehr möglich ist.

Buchcover: Violeta

Violeta

Violeta del Valle blickt am Ende ihres langen Lebens auf ein Jahrhundert voller Umbrüche zurück. Als Kind erlebt sie die Spanische Grippe, später prägen Wirtschaftskrise, politische Veränderungen und die Kämpfe um Selbstbestimmung ihren Weg. In einem Brief an ihren Enkel erzählt sie von Beziehungen, Entscheidungen, Verlusten und überraschendem Glück. Isabel Allende wählt damit eine intime Form für einen weit gespannten historischen Roman. Die großen Ereignisse stehen nicht für sich, sondern werden daran sichtbar, wie sie den Alltag und die Möglichkeiten einer einzelnen Frau verändern.