Jürgen Banscherus

* 13. März 1949 in Remscheid-Lennep · deutscher Kinder- und Jugendbuchautor

Jürgen Banscherus – Autorenporträt
(c) Jürgen Banscherus

„Beim Schreiben ist jeder einzelne Satz schwer.“

Jürgen Banscherus

Interview

Fun Facts

  • Die siebte Klasse wiederholte er „aus lauter Anhänglichkeit“.
  • Sein Abitur schaffte er trotz einer Fünf in Mathematik.
  • Als FaBü nach dem nächsten Buch fragte, lautete seine gesamte Antwort: „Den Teufel werde ich tun.“

Werke von Jürgen Banscherus

Buchcover: Ein Fall für Kwiatkowski (1): Die Kaugummiverschwörung

Ein Fall für Kwiatkowski (1): Die Kaugummiverschwörung

Für den jungen Privatdetektiv Kwiatkowski ist Kaugummikauen kein harmloser Zeitvertreib: Ohne seine Lieblingssorte fehlt ihm beim Nachdenken etwas Entscheidendes. Als ausgerechnet diese Kaugummis regelmäßig aus einem Kiosk verschwinden, nimmt er die Spur auf. Er erwischt eine Bande, doch damit beginnt das eigentliche Rätsel erst. Banscherus verbindet einen überschaubaren Fall mit dem Witz und der Selbstgewissheit seines kleinen Ermittlers. Kurze Kapitel und die Zeichnungen von Ralf Butschkow machen den Auftakt besonders zugänglich, ohne jungen Lesern die Auflösung vorwegzunehmen.

Buchcover: Novemberschnee

Novemberschnee

Lina, Tom und Jurij träumen von Australien. Was zunächst wie eine übermütige Fantasie unter Jugendlichen klingt, bekommt eine gefährliche Eigendynamik: Sie wollen ihre Reise durch einen Bankraub finanzieren. Nach dem Überfall geraten sie auf die Flucht, und aus einem vermeintlichen Abenteuer wird bitterer Ernst. Der Roman fragt nach Verantwortung, Gruppendruck und dem Moment, in dem eine Entscheidung nicht mehr einfach zurückgenommen werden kann. Banscherus erzählt die Geschichte ohne das Sicherheitsnetz der üblichen Detektivserie. „Novemberschnee“ wird auch als Klassenlektüre zu Jugendkriminalität eingesetzt.

Buchcover: Der unglaubliche Lauf der Fatima Brahimi

Der unglaubliche Lauf der Fatima Brahimi

Fatima ist neu in der Klasse, trägt Kopftuch und begegnet vielen Vorurteilen. Jakob versteht sie zunächst selbst nicht. Dann sieht er das Mädchen laufen – ungewöhnlich schnell – und entwickelt eine Idee: Fatima könnte eine großartige Läuferin werden. Während er sie unterstützt, gerät sein eigenes Leben durch die Diagnose einer Zyste im Kopf aus dem Gleichgewicht. Familie, Mitschüler und Krankheit stellen die entstehende Freundschaft auf die Probe. Der Jugendroman erzählt von Sport als Begegnung, ohne die Schwierigkeiten von Zugehörigkeit und gegenseitigem Vertrauen einfach wegzuwischen.