Erasmus Herold

* 1969 in Bonn · deutscher Krimi- und Drehbuchautor

Erasmus Herold – Autorenporträt
(c) Erasmus Herold

„Das Schreiben, insbesondere das kreative Schreiben, lässt sich nicht erzwingen.“

Erasmus Herold

Interview

Fun Facts

  • Seine Fernsehidee „Die Alibigeber“ handelt von Mitarbeitern einer Agentur, die täuschend echte Ausreden für ihre Kunden verkauft – von heimlichen Beziehungen bis zu Krankheiten, die vor dem Arbeitgeber verborgen bleiben sollen.
  • Neben Krimis beschäftigte er sich für ein Fernsehwirtschaftsmagazin des Hessischen Rundfunks mit Dynamic Pricing und der Frage, wie der stationäre Handel gegenüber Onlineshops bestehen kann.
  • Für Liebesszenen seines dritten Sarah-Berger-Romans benötigte er ungefähr dreimal so viel Schreibzeit wie für andere Kapitel. Er wollte jede Formulierung sorgfältig gegen Klischees und unfreiwillige Vulgarität abwägen.
  • Herold verbindet die Arbeit als Drehbuchautor mit gelegentlichen Auftritten als Kleindarsteller am Filmset. Diese beiden Rollen nutzt er, um die Umsetzung vom Drehbuch in bewegte Bilder unmittelbar zu erleben.

Werke von Erasmus Herold

Buchcover: Und ich vergebe dir nicht

Und ich vergebe dir nicht

Im heißen Sommer 2011 wird Gütersloh von einer Mordserie erschüttert. Sarah Berger, gerade erst zur Mordkommission versetzt, muss mit ihrem Kollegen Patrick Gruber herausfinden, weshalb scheinbar unverbundene Opfer an Abschnitten der Autobahn A2 auftauchen. Rätselhafte Ziffern auf den Leichen deuten auf einen Täter, der einem eigenen Plan folgt. Parallel zu den aktuellen Ermittlungen öffnet Herold eine zweite Zeitebene: Ein lange zurückliegendes Geschehen liefert nach und nach den Schlüssel zu den Taten. Der Auftakt der Sarah-Berger-Reihe setzt weniger auf bloße Action als auf die langsame Rekonstruktion eines Motivs.

Buchcover: Und dein Lohn ist der Tod

Und dein Lohn ist der Tod

Mehrere Gesellschafter betreiben gemeinsam ein Unternehmen für erneuerbare Energien. Als ein Mord geschieht, fällt der Verdacht auf den engen Kreis der Geschäftspartner und ihre Ehefrauen. Doch immer wieder stirbt jemand, den Ermittler und Leser eben noch für verdächtig gehalten haben. Kommissarin Sarah Berger muss herausfinden, welche verborgenen Konflikte die scheinbar gemeinsame wirtschaftliche Zukunft zersetzen. Erasmus Herold baut den Krimi als geschlossenes Verdächtigenrätsel auf und verändert die Ausgangslage mit jedem neuen Opfer. Dabei wird der Wunsch nach Sicherheit zum Motor eines immer gefährlicheren Misstrauens.

Buchcover: Und ich richte ohne Reue

Und ich richte ohne Reue

Sarah Berger besucht eine Fortbildung in Hameln, als der Leiter der Akademie sie um Hilfe bei einem tragischen Verkehrsunfall bittet. Sein Sohn soll für den Tod eines Menschen verantwortlich sein, doch die Umstände erscheinen merkwürdig und die Ermittlungen vorschnell beendet. Während Sarah selbst in Gefahr gerät, bekommt die Gütersloher Mordkommission einen neuen Chef, der andere Vorstellungen von Polizeiarbeit mitbringt. Der dritte Fall verknüpft konkurrierende Ermittlungswege mit einer Frage nach dem Motiv: Weshalb könnte jemand töten, ohne dass zwischen seinen Opfern zunächst eine Verbindung erkennbar ist?