Geboren am 26. August 1972 in Salisbury, Rhodesien (heute Harare, Simbabwe)
Werke von Paula Hawkins
Kein Cover verfügbar Girl on the Train
Rachel sitzt Tag für Tag im Zug nach London und blickt in die Gärten einer Nachbarschaft, in der sie früher selbst lebte. Ein scheinbar glückliches Paar wird zu ihrer heimlichen Projektionsfläche. Dann beobachtet sie etwas Beunruhigendes und erfährt kurz darauf, dass die Frau verschwunden ist. Rachel möchte der Polizei helfen, doch ihre Alkoholkrankheit und Erinnerungslücken machen sie zu einer zweifelhaften Zeugin. Hawkins entwickelt aus dieser unsicheren Perspektive einen psychologischen Thriller über Abhängigkeit, Selbsttäuschung und die Frage, wie zuverlässig die eigene Wahrnehmung ist.
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Kein Cover verfügbar Into the Water – Traue keinem. Auch nicht dir selbst.
Im englischen Ort Beckford ist das Wasser eines Flusses mit alten Geschichten über Tod und Schuld verbunden. Als eine Frau dort ertrinkt, kehrt ihre Schwester widerwillig in die Heimat zurück. Das Leben der Verstorbenen und die Vergangenheit anderer Bewohner werfen immer neue Fragen auf. Verschiedene Stimmen erzählen dieselben Ereignisse aus widersprüchlichen Blickwinkeln. Hawkins untersucht, was ein kleines Gemeinwesen über seine Mitglieder zu wissen glaubt und wie Erinnerung, Gerücht und verdrängte Gewalt ineinandergreifen. Der Fluss wird dabei zum Sinnbild für das, was an der Oberfläche verborgen bleibt.
Kein Cover verfügbar A Slow Fire Burning – Wer das Feuer entfacht
Auf einem Hausboot im Londoner Regent’s Canal liegt ein junger Mann erschlagen. Laura, die zuletzt in seiner Nähe gesehen wurde, steht schnell unter Verdacht. Aber auch Miriam, eine Frau aus der Nachbarschaft, und weitere Beteiligte verbergen entscheidende Erfahrungen. Hawkins erzählt von Menschen, deren Verletzungen Jahre zurückreichen und die deshalb von anderen falsch eingeschätzt werden. Die wechselnden Perspektiven machen vorschnelle Schuldzuweisungen immer schwieriger. Der Thriller verbindet einen aktuellen Mordfall mit der langen Wirkung von Scham, Wut und persönlichen Geheimnissen.
Kein Cover verfügbar Die blaue Stunde
Die verstorbene Künstlerin Vanessa Chapman ist berühmt, doch ausgerechnet ein menschlicher Knochen in einer ihrer Skulpturen bringt ihr Werk in Verruf. Ein Museumskurator folgt dem Hinweis auf eine abgelegene Gezeiteninsel, auf der nur noch eine Bewohnerin lebt. Dort stoßen künstlerische Legenden, Abhängigkeiten und alte Geheimnisse aufeinander. Hawkins verlegt ihren psychologischen Thriller in die Kunstwelt und fragt, wie weit Menschen für Ruhm und Kontrolle gehen. Die einsame Insel wird dabei zu einem Ort, an dem jeder Blick auf Vergangenheit und Wahrheit unsicher ist.