Michael Ritter

* 1967 in Wien; Autor historischer Kriminalromane sowie von Thrillern und Gegenwartskrimis

Michael Ritter – Autorenporträt
Michael Ritter, Lago Maggiore / © privat

„Ja, es war ein wunderschöner Tag, und auch wenn er das Krächzen der Krähen in den entlaubten Bäumen, das Toben der Kinder und das Rufen einer Frau, die sich eben rechts von ihm aus einem Fenster beugte, nicht hören konnte, erklang für ihn doch wieder eine neue Melodie, die er demnächst zu Papier bringen würde. (Schlusssatz aus "Beethoven und die gestohlene Sonate")“

Michael Ritter

Interview

Fun Facts

  • Schrieb im zarten Alter von 7 Jahren seinen ersten "Kriminalroman" - er umfasste gerade einmal 2 1/2 Seiten in einem A5-Heft.
  • Gegen Ende seines Germanistikstudiums hörte er völlig mit dem Schreiben auf und widmete sich nur mehr der Literaturwissenschaft. Erst vor einigen Jahren kehrte die alte Leidenschaft zurück. Wurzeln lassen sich eben nicht ausreißen!
  • Warum gerade Kriminalromane? Tja - es hätte leicht auch Science Fiction und Fantasy werden können!

Werke von Michael Ritter

Buchcover: Der Kriminaltelepath
Krimi aus dem Wien der 20er-Jahre

Der Kriminaltelepath Krimi aus dem Wien der 20er-Jahre

Wien, Herbst 1920: Während einer Hypnoseshow im Apollo-Theater stirbt der berühmte Bühnenkünstler Arcadio Bellano mitten im Applaus - ohne sichtbaren Täter. Die Ermittlungen führen zwei ungleiche Männer zusammen: Während Kriminalist Walter Krämer auf Beweise und Erfahrung vertraut, setzt Kriminaltelepath Otto Walerba, einst selbst Hypnotiseur, auf seine ungewöhnliche Wahrnehmung. Die beiden folgen einer Spur, die zu weiteren Toten, alten Bühnengeheimnissen und Walerbas verschwundenem Bruder Franz führt.

Buchcover: Beethoven und die gestohlene Sonate
Historischer Kriminalroman

Beethoven und die gestohlene Sonate Historischer Kriminalroman

Wien im Winter 1822. Ludwig van Beethoven, fast taub, arbeitet von der Welt abgeschottet an seinem neuesten Meisterwerk - einer Klaviersonate, die ihm vom Himmel diktiert scheint. Doch eines Morgens ist deren Mittelteil spurlos verschwunden. Kurz darauf wird sein junger Schüler Wilhelm Eckhardt erschlagen im Innenhof aufgefunden. Bei ihm: ein zerrissenes Notenblatt der Sonate. Beethovens Sekretär Anton Schindler beginnt zu ermitteln. Als ein gefeierter Komponist eine Sonate aufführt, in der Beethovens verschollene Takte erklingen, erkennt Schindler die Tragweite des Verrats. Beethovens letzte Musik wird zum Bekenntnis - und zum Urteil über die Schuld der Lebenden.

Buchcover: Wiener Begierde
Kriminalroman aus dem Jahr 1919

Wiener Begierde Kriminalroman aus dem Jahr 1919

Wien 1919. Der Erste Weltkrieg ist vorüber, die Monarchie zerfallen. Dr. Fried, ehemaliger Kriminaloberinspektor, und sein Freund Novak eröffnen eine Detektei. Kaum haben sie ihr Büro bezogen, beauftragt sie ein Offizier mit der Suche nach einer verschwundenen Prostituierten. Wenige Tage später wird er tot aufgefunden - brutal ermordet. Dr. Fried und der Novak geraten in einen undurchsichtigen Fall, der sie zu den Schattenseiten der Stadt führt. Im Wiener Stuwerviertel, dem Zentrum der Stadt für käufliche Liebe, ermitteln sie im Milieu von Kriegsheimkehrern, Zuhältern und Prostituierten.

Buchcover: Wiener Künstlermord
Historischer Kriminalroman

Wiener Künstlermord Historischer Kriminalroman

Der Präsident der Wiener Künstlervereinigung Secession bittet seinen Bekannten Dr. Fried um Hilfe. Der Künstler Michael Sterner wurde erstochen aufgefunden - ausgerechnet nach einem heftigen Streit mit Präsident Schmutzer. Eines der Ausstellungsstücke Sterners fehlt, eine bronzene Gämse. Der Kriminaloberinspektor Dr. Fried stellt auf eigene Faust Nachforschungen an, und sehr bald geht sein Verdacht in eine ganz andere Richtung als die offiziellen Untersuchungen. Es entwickelt sich eine Konkurrenz zwischen dem jungen Kommissar Hechter und Dr. Fried, welche die kollegiale Freundschaft der beiden auf eine harte Probe stellt.

Buchcover: Die Bibliothekarin und der Tote im Park
Wien in den 20er-Jahren

Die Bibliothekarin und der Tote im Park Wien in den 20er-Jahren

Die Bibliothekarin Rita Girardi wird im Wien der 1920er-Jahre mit Morden konfrontiert, die ihrem beruflichen wie privaten Leben immer näher rücken. Als im Arenbergpark ein Toter gefunden wird, ist Rita bestürzt, denn bei dem Mordopfer handelt sich um ihren direkten Nachbarn. Kurz darauf wird eine weitere Leiche entdeckt, diesmal in der Nähe ihres Arbeitsortes. Unverzagt erklärt Rita sich bereit, dem ermittelnden Kommissar Julius Hechter zur Seite zu stehen, und bemerkt dabei gar nicht, dass sie sich in höchste Gefahr begibt.